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Nur wenige Dance-Acts beherrschen die Kunst, ein vom ersten bis zum letzten Beat durchgängig spannendes Album aufzunehmen. Blank + Jones beweisen mit ihrer neuen CD erneut, dass sie in diese Liga gehören.
Vier Jahre liegt »Monument«, das letzte reguläre Studioalbum von Piet Blank, Jaspa Jones und ihrem Kompagnon Andy Kaufhold, nun schon zurück. Doch in dieser Zeit haben Blank & Jones, die sich seitdem vor allem um ihre »Relax«-Reihe kümmerten, nichts verlernt – im Gegenteil. Sie haben noch dazugelernt und legen ihre bislang reifste Produktion vor.
Auf »The Logic Of Pleasure« machen Blank + Jones nicht den Fehler vieler Dance-Produzenten, sich auf die Übernahme bekannter Stücke zu kaprizieren, und sie haben auch erkannt, dass eine Schar imposanter Gastsänger noch kein gutes Album macht. So sind Gäste wie Bernard Sumner (New Order) oder Claudia Brücken (Propaganda) nur Sahnehäubchen auf einem Menü, das mit vielschichtigen Kompositionen und großer stilistischer Spannbreite fasziniert. So finden sich hier neben Trance-Monstern wie »Catwalk« auch experimentell verstörende Beat- und Soundlandschaften.
(Musikwoche.de)
Die Älteren unter uns erinnern sich noch an einen deutschen Außenminister namens Hans-Dietrich »Genschman« Genscher, dem nachgesagt wurde, er werde sich irgendwann auf einem seiner zahllosen Interkontinentalflüge selbst begegnen. Ähnlich omnipräsent ist das hessisch-rheinische Duo Piet Blank + Jaspa Jones, das schon von fast Jedem für RMX-Arbeiten angeheuert wurde (z.B. Yello, MOBY, Die Ärzte, Pet Shop Boys) und vermutlich längst aufgehört hat, seine Bonusmeilenpunkte zu zählen. Heute Russland, morgen Polen, Holland, Mexiko, Kanada, Südamerika: die Zahl der Clubs, die das mittlerweile von Köln aus operierende Trance- Tandem gerockt hat, ist Legion.
Seit ihrem Remake des The Cure- Klassikers »A Forest« (mit Robert Smith als Gastsänger) haben Blank + Jones auch auf dem schwierigen US-Markt sechs Füße in der Tür. Die dürfte sich im Gefolge der aktuellen Hitsingle »Miracle Cure« (Vocals: Bernard Sumner von New Order!) noch ein Stück weiter öffnen. Denn »The Logic Of Pleasure« hat alles, was ein internationaler Mega-Seller braucht: elf auf den Punkt gemixte, pure Techno-Romantik verströmende Tracks mit catchy Hooks, unerbittlich marschierenden Beats, bodenlos pumpenden Bässen und ausgeklügelten Delay-Effekten.
Die ideale Bühne für den Auftritt von drei Ausnahme-Sängerinnen: Bobo (ex White Wooden Houses), Claudia Brücken (ex Propaganda) und Vanessa Daou. Die New Yorkerin löste mit ihrem wiederentdeckenswerten 1995er-Album »Zipless« das Versprechen ein, das Madonna drei Jahre zuvor mit »Erotica« gegeben hatte, und brilliert hier in gleich drei Songs (»Consequences«, »Manifesto«, »Heart Of Wax«) mit kongenialen cool-erotischen Performances.
Fazit: Sound 10 von 10, Music 10 von 10.
(Keys)
Alle Songs und Extras auf dem Album »The Logic Of Pleasure« von Blank + Jones:
1. Consequences – Blank + Jones with Vanessa Daou
2. Miracle Cure – Blank + Jones with Bernard Sumner
3. The Night Starts Here – Blank + Jones with Stars
4. So Cold – Blank + Jones with Trademark
5. California Sunset – Blank + Jones
6. Manifesto – Blank + Jones with Vanessa Daou
7. Where You Belong – Blank + Jones with Bobo
8. Breakout – Blank + Jones
9. Heart Of Wax – Blank + Jones with Vanessa Daou
10. Catwalk – Blank + Jones
11. Don’ Stop – Blank + Jones with Claudia Brücken
Alle Bonustracks auf dem Doppel-Album »The Logic Of Pleasure (Limited Edition)« von Blank & Jones:
1. Rumble – Blank + Jones
2. Unknown Treasure (Ambient Mix) – Blank + Jones with Claudia Brücken
3. Blue Moon – Blank + Jones
4. Loneliness – Blank + Jones with Bobo
5. Daydreamin – Blank + Jones
6. Revealed (Late Night Dub Mix) – Blank + Jones with Steve Kilbey
7. Florent 2 a.m. – Blank + Jones
Vier Jahre nach Monument, dem letzten Studioalbum, präsentieren sich Blank + Jones auf »The Logic Of Pleasure« in bestechender Form. Piet Blank, Jaspa Jones und Andy Kaufhold zählen bereits seit Ende der 90er-Jahre zu den Aushängeschildern der deutschen Danceszene. Mit Alben wie »DJ Culture« (2000) oder »Substance« (2002) platzierten sie sich hoch in den Charts.
Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die ihr Heil in Coverversionen suchen, bleiben Blank + Jones ihrer Linie treu und setzen auf eigenes Material. Die drei Musiker verfügen über genug Erfahrung um sich nicht permanent zu wiederholen und sie wissen zudem ganz genau, wie ein guter Song funktioniert. Zu den herausragenden Stücken von Monument zählt ohne Zweifel »Miracle Cure«, eingespielt mit tatkräftiger Unterstützung von Bernard Sumner, dem Sänger von New Order. Eine hymnische Elektronik-Pop-Nummer feinsten Zuschnitts, mit der sich Blank + Jones wieder einmal selbst übertroffen haben.
Auch der Rest des Programms kann sich hören lassen, angefangen beim melodisch ungeheurer reizvoll inszenierten »The Nigh Starts Here« über die schleppende Zeitlupen-Ballade »Don´t Stop«, bei der Claudia Brücken, die ehemalige Sängerin von Propaganda, die Gesangsparts bestreitet, bis hin zu dem mit pumpenden Beats ausgestatteten Track »So Cold«. Blank & Jones erweisen sich auf Monument, das in enger Zusammenarbeit mit Bob Kraushaar entstand, seit zwei Jahrzehnten der Toningenieur der Pet Shop Boys, einmal mehr als außergewöhnliche Klangvirtuosen mit großer stilistischer Bandbreite.
(Norbert Schieg, Amazon )
Seit mehr als zehn Jahren im Geschäft, kennen sie jede Elektro-Nische dieser Welt, haben Remixes populärer Musiker auf der Liste und die Zusammenarbeit mit großen Künstlern in der Tasche. Blank + Jones sind das, was man »Kosmopopliten« nennt. Als Produzenten traten sie 1997 mit der Single »Sunrise« erstmals in Erscheinung und haben seit dem zahlreiche Hitsingles und Alben vorgelegt.
Blank + Jones, die beide gerne mit großartigen Vokalisten und anderen Persönlichkeiten verschiedener Musikwelten zusammen arbeiten, haben elektronische »mood-music« produziert, remixed und arrangiert: mit individuellen Talenten wie dem Magier Robert Smith von The Cure, der kompromisslosen Poetin und Provokateurin Anne Clark, der hyper-emotionalen kanadischen Sängerin Sarah McLachlan und der surrealen Chanteuse Claudia Brücken von Propaganda. Man nehme: Die Remixer Piet Blank und Jaspa Jones zählen wohl zu den gefragtesten Remixern des Globus.
Neben dem einzig bisher autorisierten Die Ärzte-Remix und der Bearbeitung von »Love Kills« zum 50sten von Freddie Mercury (er hätte ihn sicher groß gefeiert), stehen ganz oben auf der Remix-Skala: MOBY, Yello, die Pet Shop Boys und The Killers. Mit ihrer Liebe zum Leben und ihrer Lust auf Leidenschaft, haben sie einige Beiträge zu den bahnbrechenden »Café del Mar«-Chillout-Alben beigesteuert und gleichzeitig ihre eigene kritisch gewürdigte Serie von wunderbar produzierten Chillout-Alben geschaffen. Die Relax-Serie Editionen eins bis drei, zeigen, dass das Duo genauso viel von ruhiger, zerfließender, reflektierender Atmosphäre versteht wie davon, Blitze zu zünden und urbane Musik mit Energie zu powern.
Aus reiner Begeisterung, weil sie süchtig sind nach Airports und Flugzeugen, Nacht und Vergnügen, reisen Blank + Jones ruhelos durch die Welt als ob sie eines Tages vor hätten, ihre Shows gleichzeitig in Städten auf fünf Kontinenten durch zu führen. Sie sind überall auf der Welt willkommen als die Spezialisten im Verabreichen von techno-romantischem Überschwang. In den besten Nachtclubs moderner Metropolen machen sie Dampf, bringen Hitze, Herz und Beat, bei großen Events wie der Mayday, bei Nature One und der Love Parade. Sie waren in Russland, Polen, Kanada, Mexico, Südamerika und den Niederlanden. Seit ihrer inspirierten Zusammenarbeit mit Robert Smith bei dem The Cure Klassiker »A Forest« sind sie in den USA zunehmend begehrt. Aber sie sind auch regelmäßig da für ihre Fans in Deutschland ebenso wie in den Niederlanden.
Kombiniere: Die Live-Künstler ... Ein Blank + Jones-Set ist eine einmaliger Live-Event, eine packende Präsentation von blank+jones Musik zusammen mit sorgfältig ausgewählten anderen Tracks im freien Flow eines DJ-Sets. Das Editing und Mixing geschieht an dem Abend selbst und für den Abend, egal wo in der Welt sie gerade sind. Damit ist jede Performance einmalig, eine Kombination aus vorproduzierten Klängen und freier Improvisation, perfekt zugeschnitten auf das Publikum und die Locations. blank+jones verleugnen nie ihre eigenen DJWurzeln. Doch sie kombinieren das DJing erfinderisch mit ihren wachsenden Ambitionen als anerkannte und eigenständige elektronische Popgruppe.
Paul Morley nennt sie eine »Mischung aus Diskjockeys, Musiker, Reisende, Träumer, Partyplaner und Denker, Chillout-Kaiser und Rave-Gurus, low-tempo Schmuser und energischen Pop-Genies, Trance-Spezialisten und Dancehelden.« Genau – der Paul Morley, der einst mit seinem Stil für den »New Musical Express« eine neue Art entwickelte über Popmusik zu schreiben; jener Paul Morley, der Art of Noise und das Plattenlabel »ZTT Records« gründete; und der Paul Morley, der jetzt für »The Logic of Pleasure«, das neue Blank + Jones-Album, das Artwork übernahm und sogar eine Biografie über Blank + Jones schrieb.
Logische Folge: pures Vergnügen ... »The Logic of Pleasure« führt die gute Blank + Jones-Tradition fort, die sie immer wieder mit einzigartigen Sängerinnen und Sängern und mit den unterschiedlichsten Temperamenten zusammenführt. Angefangen beim kraftvoll-melancholischen Bernhard Sumner, der Joy Division und New Order die Richtung gab und der jetzt wunderbar episch im Elektronischen aufgeht. Es sagt viel über den Ruf und die Fähigkeiten von blank+jones aus, dass der wählerische Sumner, ein wahnsinniges Melodietalent, mit Blank + Jones zusammen arbeiten wollte, und dass aus dieser Zusammenarbeit ein Song entstanden ist, der sich mit den besten von Sumners genialen, smarten und mittreißenden Popsongs in eine Reihe stellen kann. Sumners zerbrechliche doch zugleich auch überschwängliche Melancholie verschmilzt auf wunderbare Weise mit dem für blank+jones typischen Gespür für das elektronisch-Epische. Auch die besondere Liaison mit Claudia Brücken blüht wieder auf. Wie immer passt sie perfekt in das Mensch-Maschine-Schema von Blank + Jones – ihre dramatische Stimme und die dramatische Dynamik von Blank + Jones befinden sich in totaler psychischer Übereinstimmung.
Als Bestätigung ihres inspirierten, eklektischen Geschmacks und ihrer Liebe zum Experimentieren verbünden sich blank+jones mit der New Yorkerin Vanessa Daou, der wagemutigen Sängerin elektroerotischer, sentimentaler Lieder ebenso wie mit kultigen Elektropop-Größen wie Trademark und der ungewöhnlichen deutschen Popsängerin Bobo, der Bobo von »White Wooden Houses« (sie spielte 1997 als Engel in dem Song »Engel« der Dark-Rock Gruppe Rammstein). »The Logic of Pleasure« entstand in Zusammenarbeit mit Bob Kraushaar, seit zwei Jahrzehnten Lieblings-Toningenieur der Pet Shop Boys. Wie immer ist Blank + Jones differenziertes und weltoffenes Musikverständnis unfehlbar. Sie sind immer auf der Suche nach Inspiration und überraschenden potentiellen Partnerschaften, in dunklen und außergewöhnlichen Ecken ebenso wie in auffälligen und hell erleuchteten Pop-Locations.
Ihre Mission, Klang und Idee radikal zu verschmelzen, das Akustische mit dem Elektronischen, bewies ihr Auftritt bei einem Performance-Projekt in der Düsseldorfer Tonhalle mit dem Robert Schumann Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Shelly. Mit ihrem neuen Album haben Piet Blank, Jaspa Jones und ihr Backgroundpartner Andy Kaufhold erneut bewiesen, dass sie die wahren Soundtheoretiker sind, post-reale DJs, musikalische Träumer, Programmierer für akkustische Hirnströme, Emotions-Techniker, Stimmungsarrangeure und wagemutige Elektro-Explorer. »The Logic of Pleasure« ist ihre bislang vollkommenste und einfallsreichste Kollektion, der definitive Beweis, dass Blank + Jones echte Meister darin sind, reines Hörvergnügen zu schaffen.
(Soulfood Music)
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