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»Walk the Line« ist eine musikalisch und dramatisch begeisternde Biografie von Country- und Folklegende Johnny Cash. Ein leichtes Leben hatte Country-Gott Johnny Cash nicht: Der Bruder starb einen tragischen Unfalltod, der überstrenge Vater lehnte den jungen John ab. Mit der Armee verschlug es ihn nach Landsberg, bald darauf kaufte er seine erste Gitarre, versuchte sich zunächst als Vertreter und stellte sich schließlich einem Produzenten vor. Doch das war nur der Anfang einer Karriere, die neben rauschendem Erfolg auch private Rückschläge, Drogensucht und die problematische Beziehung zu seiner großen Liebe June Carter bereithielt. (Blickpunkt:Film)
Das mit Preisen überhäufte Biopic »Walk the Line« des Hollywood-Routiniers James Mangold lebt von dem Mythos Johnny Cash, von einem Leben, das selbst schon so abwechslungsreich war, wie ein guter Film es sein sollte. Atemberaubend sind die schauspielerischen und gesanglichen Performances der Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon, die für ihre Rolle der June Carter mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Ein Werk, das Maßstäbe für alle kommenden Musikfilme setzt, ein Muss für alle Freunde der intelligenten Unterhaltung. (VideoWoche)
Sänger. Rebell. Gesetzloser. Held. Mit Akkorden, die stampfen wie eine Dampflok, mit stählernem Blick und einer Stimme so schwarz wie die Nacht revolutionierte der legendäre Johnny Cash das Musikgeschehen und meißelte sein Vermächtnis in Stein – als eines der größten amerikanischen Idole. Der mit einem Oscar nominierte Joaquin Phoenix und die Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon spielen in »Walk the Line« nicht nur die Hauptrollen als Johnny Cash und June Carter, sie singen auch selbst in dieser mitreißenden wahren Geschichte über die unbeugsame Hingabe eines Mannes an seine Musik, seine Botschaft und an die größte Liebe seines Lebens. (20th Century Fox)
»Walk the Line« ist ein bewegender und musikalisch dynamischer Film über den jungen Johnny Cash – den »Man in Black«, der die Musikszene revolutionierte und zur Ikone ganzer Generationen wurde. (Amazon )
Wer hätte die Legende in »Black« besser verkörpern können als Joaquin Phoenix? Zu der Antwort »keiner« kommt definitiv jeder, der sich James Mangolds Künstlerportrait »Walk the Line« anschaut. Die Produktion fällt nicht nur stimmig aus, sondern bietet einen enorm tiefgängigen Einblick in die Höhen und Tiefen des Lebens dieses sagenumwobenen Johnny Cash. Und Reese Witherspoon als »June« kann da locker mithalten. Durch die Beziehung der beiden, die enorm vielschichtig und prickelnd eingeflochten wird, erhält der Film eine zusätzliche, sehr ausfüllende Ebene. Insgesamt eine wirklich überzeugende Leistung in allen Belangen, die sicherlich auch darauf gründet, dass für die Entwicklung des Drehbuchs Cashs Biografien zur Hand genommen wurden. Dies verleiht dem Ganzen nämlich nicht nur Halt, sondern eine geradezu magische Authentizität. Fazit: »Walk the Line« ist vollkommen gelungen! (Movieman.de)
Johnny Cash ist einer der berühmtesten Künstler Amerikas, der mit seinem ungewöhnlichen Sound die Karrieren von Rock-, Country-, Punk-, Folk- und auch Rapstars beeinflusste. Rau und tiefschwarz war seine Stimme, voller Emotionen waren seine Songs, und seine Lieder handelten von Kummer und Not, von Liebe und Leidenschaft, vom Überlebenskampf und vom Siegen. Als junger Mann war er wild, unberechenbar, Drogen abhängig und ständig mit sich selbst im Kampf. Dann lernte er, kurz vor dem endgültigen Absturz, June Carter kennen, und die Liebe zu dieser Frau und von dieser Frau machten ihn zu der Ikone, die er schließlich war, zum »Man In Black«. Der Kinofilm »Walk The Line« zeigt die Kindheit von Johnny Cash, seine ersten musikalischen Gehversuche, seine Zeit in Deutschland, seine ersten großen Erfolge und seine Aufsehen erregende Liebe zu June Carter. Exzellent und völlig überzeugend dargestellt werden Johnny Cash von Joaquin Phoenix und June Carter von Reese Witherspoon. (Julia Edenhofer, Amazon )
»Walk the Line« zeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach, dem legendären »Man in Black«. In James Mangolds Biopic begeistern vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller, Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix. Das Biopic, also die filmische Entsprechung einer Biographie, ist möglicherweise das undankbarste aller Film-Genres. Das liegt in erster Linie an der vorgegebenen Struktur, die sich notgedrungen am Leben der zu verhandelnden Person festmachen muss und an dem dramaturgischen Zwang, eine komplexe Biographie in die Form einer Initiationsgeschichte zu pressen. Grundsätzlich muss ein Biopic also immer vereinfachen. Im Fall von »Walk the Line« haben die Filmemacher die zu beackernde Fläche zumindest ein wenig eingeschränkt, indem sie sich auf die ersten 30 Jahre eines wechselvollen Lebens beschränkt haben.
Dennoch erliegt der Film der Versuchung von Dramatisierung im konventionellsten Sinn. Regisseur James Mangold zeigt sich letztendlich weniger interessiert an der Entstehung einer Ikone als an der Zuspitzung auf eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aus dieser Entwicklung heraus wird sehr viel erklärt, für manchen Cash Fan womöglich zu viel. Resultat ist ein überraschend biederer Film, der dem Outlaw Image seines Betrachtungsgegenstandes kaum Rechnung trägt.
Das soll jedoch nicht bedeuten, dass »Walk the Line« ein schlechter Film wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist aber weniger ein Film über eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte als über die Kraft der Liebe, über die Unschuldigkeit des Business in den frühen Jahren des Rock´n Roll und, in seinen besten Momenten, über die Wirkungsweise von kreativen Entstehungsprozessen. Und es ist natürlich ein Schauspielerfilm voller mitreißender Momente. Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon überzeugen in den Szenen sowohl auf als auch abseits der Bühne.
Die Gesangseinlagen der beiden Schauspieler zählen zu den gelungensten Versuchen Hollywoods die Magie von Livekonzerten einzufangen. Aber auch die intimen Momente gelingen mit schlafwandlerischer Sicherheit. Joaquin Phoenix Kampf gegen die Dämonen einer Kindheit, die zerstörerische Leidenschaft einer Liebe und nicht zuletzt die kathartische Wirkung von Musik.
(Thomas Reuthebuch, Amazon )
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