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Mit einer für die 1990-er Jahre bahnbrechenden, Oscar-preisgekrönten Computertechnik zeigt Walt Disneys »Toy Story« das total witzige und spannende Abenteuer zweier gegensätzlicher Helden. Als der super-coole Space-Ranger Buzz Lightyear auftaucht und sofort das neue Lieblingsspielzeug seines Besitzers Andy wird, sieht Cowboy Woody seine Vormachtstellung im Kinderzimmer in höchster Gefahr. Dramatisch wird die Situation, als beide plötzlich durch eine Reihe unglücklicher Vorfälle den Tücken eines bösen Nachbarjungen ausgesetzt sind. Um jetzt überleben zu können, müssen die beiden Rivalen Woody und Buzz zu Freunden werden und als Team zusammenarbeiten. Unterstützt durch ihre gemeinsamen Freunde, beginnt für Woody und Buzz eine atemberaubende Flucht nach Hause ... Ein rasantes Filmerlebnis voller Spaß, Spannung und Action von Disney, das einfach jeden begeistert. Danach sieht man die Welt mit völlig anderen Augen! (Video Jakob)
Es gibt große Filme, die diskutiert, auseinandergenommen und bis spät in die Nacht hinein besprochen werden können. Auf der anderen Seite gibt es diese Genialität, die sich direkt vor unseren Augen abspielt – wir lächeln, der Film zieht uns in seinen Bann, wir sind erfrischt und nicht ein einziges Wort muss gesprochen werden. Das ist die Art von Kinounterhaltung, die mit »Magie« bezeichnet wird und davon gibt es jede Menge in diesem unwiderstehlichen computeranimierten Film.
Das Bild auf dem Cover von »Toy Story« ist interessant und reicht aus, um das Kind in uns wieder zum Vorschein zu bringen. Die Kurzfilme des Filmemachers John Lasseter (besonders Knickknack und Tin Toy) illustrieren nicht nur technische Brillanz, sondern auch einen großartigen Sinn für Humor – die Art von Humor, bei der das Wortspiel immer beabsichtigt ist. Lasseter denkt von sich selbst zuerst als Geschichtenerzähler und erst in zweiter Linie als Animator, ähnlich wie ein anderer, der dem Film neue Impulse verlieh: Walt Disney.
Lasseters Geschichte ist universal und magisch: Was macht Spielzeug, wenn nicht mit ihm gespielt wird? Der Cowboy Woody (im Original gesprochen von Tom Hanks), Andys liebstes Spielzeug, versucht die anderen Spielzeuge (einige von ihnen für den Film kreiert, einige Figuren, die es bereits gab) während einer schrecklichen Zeit des Jahres zu beruhigen – die Geburtstagsparty, wenn neuere Spielzeuge ihren Platz einnehmen könnten. Natürlich ist der Space Ranger Buzz Lightyear (im Original gesprochen von Tim Allen) das neue Spielzeug, das den Thron für sich beansprucht. Buzz hat nur einen entscheidenden Fehler – er glaubt, er sei der wirkliche Buzz Lightyear und nicht ein Spielzeug.
»Toy Story« ist strahlend und fröhlich und viel mehr als ein neunzig Minuten langer Werbefilm für die unausweichliche Goldgrube für den Verkauf von Woody- und Buzz-Spielzeug. Lasseter punktet weiterhin mit einem perfekten Casting der Stimmen. Der Regisseur und Animator gewann einen Spezial-Oscar »Für die Entwicklung und Anwendung von Techniken, die den ersten Film in Kinolänge möglich machten, der nur aus Computeranimation besteht«. Mit anderen Worten, der Film ist super.
DVD Features: Kurzfilm »Tin Toy«, Reportage, »Hinter den Kulissen«, Trailer.
(Doug Thomas, AMAZON)
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