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»The Sixth Sense« ist ein in Spannung und beklemmender Atmosphäre ausgezeichneter, subtil und immer wieder überraschend erzählter Gespenster-Thriller. Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) befindet sich gerade selbst in einer schweren Identitätskrise (schwerer, als er denkt), als der Fall eines Schuljungen (Haley Joel Osment), der behauptet, Tote sehen zu können, seine ganze Aufmerksamkeit gefangen nimmt. In dem selben Maße, in dem Crow Zugang zu dem zunächst unnahbaren Patienten gewinnt, entfernt er sich von seiner eigenen Umwelt. Als er schließlich zu der Überzeugung gelangt, dass der Junge mit seinen Visionen recht hat, macht er noch eine weitere, ungleich erschreckendere Entdeckung. (Blickpunkt:Film)
Kinderpsychologe Malcolm Crowe befasst sich mit dem Fall eines Schuljungen, der behauptet Tote sehen zu können. Als er ihm schließlich Glauben schenkt, macht er eine erschreckende Entdeckung. »The Sixth Sense« ist ein Gruseliger Überraschungserfolg für Regisseur M. Night Shyamalan und Hauptdarsteller Bruce Willis. Wieder einmal nimmt sich Hollywood-Schwergewicht Bruce Willis eine Auszeit vom »Stirb langsam«-Tagesgeschäft, um in einem Kunststück für den Cineastenmarkt Profil und Renommee zu pflegen. Mit dem Unterschied, dass der scheinbar »kleine Film« in punkto Kassensturz das letzte »Stirb langsam«-Sequel um Längen zurückließ und Oscar-Nominierungen im Block kassierte. Passend zur immer noch heftig rollenden Horrorwelle: »The Sixth Sense« ist der gruseligste Film des Jahres (wenn nicht Jahrzehnts). (VideoWoche)
Der 8-jährige Cole Sear (Haley Joel Osment) trägt ein düsteres Geheimnis mit sich herum: Er sieht tote Menschen. Zu jeder Tageszeit, an jedem Ort wird er von Wesen aus dem Jenseits aufgesucht. Verstorbene, die den Jungen mit ihren vergangenen Leben, Schicksale, die sie nicht ruhen lassen, quälen. Cole ist zu verängstigt, um irgend jemandem von den furchterregenden Begegnungen zu erzählen. Bis er Vertrauen zu dem Kinderpsychologen Dr. Molcolm Crowe (Bruce Willis) fasst. Crowe versucht den übernatürlichen Fähigkeiten seines kleinen Patienten auf den Grund zu gehen. Schritt für Schritt nähert er sich der Realität hinter den gespenstischen Visionen – und muss feststellen, das die Wirklichkeit schockierender ist, als es ein Alptraum je sein kann ... (Amazon )
»Ich sehe tote Menschen«, flüstert der kleine Cole Sear (Haley Joel Osment) und hat Angst zuzugeben, dass ihm das täglich widerfährt. Dieser verhärmte Neunjährige, der grundsätzlich schon überempfindlich auf seine Umwelt reagiert, scheint nun von offenbar bösartigen Geistern heimgesucht zu werden. Der Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) versucht herauszufinden, was Coles Visionen hervorruft. Aber was psychologische Ursachen zu haben schien, stellt sich als erschreckend real heraus. Dies würde einen gewöhnlichen Mann abschrecken, aber Malcolm nimmt die Sache persönlich: Vor einigen Monaten war er von einem durchgedrehten Patienten in seinem Haus angeschossen worden, der sich dann selbst das Leben nahm. Seitdem ist Malcolm völlig durcheinander. Er spricht kaum noch mit seiner Frau (Olivia Williams), und sein Leben erscheint ihm sinnlos. Nachdem er den Glauben an sich und seine Lieben verloren hat, will er Cole hingegen nicht aufgeben.
»The Sixth Sense«, der dritte Spielfilm von M. Night Shyamalan, beginnt als Thriller, der kurz davor ist, den Zuschauer fürchterlich zu erschrecken. Doch er entwickelt sich zu einem psychologischen Drama mit übernatürlichen Untertönen. Viele Kritiker haben dem Film vorgeworfen, rührselig und zu sehr ihn Richtung New Age zu gehen, aber wie man es auch dreht und wendet – dieser Film funktioniert wirklich. Die Handlung von »The Sixth Sense« ist zwar grundsätzlich einfach gestrickt, aber die stimmungsvolle Atmosphäre, die von Shyamalan und Kameramann Tak Fujimoto geschaffen wurde, machte daraus einen der gruseligsten Filme des Jahres 1999, der einem statt exzessivem Blutvergießen einen düsteren Einblick in schaurige Zwischenwelten vermittelt.
Bruce Willis hält sich sehr zurück und überlässt den Film Haley Joel Osment, dessen verschrumpeltes Gesicht und die großen Augen ein Kind präsentieren, das zu weise für sein Alter ist. Die Szenen mit seiner Mutter (Toni Collette) sind kleine, herzerweichende Kunstwerke. Selbst wenn man das überraschende Ende des Films vorhersieht, packt es einen dennoch völlig auf emotionaler Ebene, und man wird sich daraufhin den Film nochmals aus einem neuen Blickwinkel anschauen wollen. Die Sentimentalität von »The Sixth Sense« mag einen ja kalt lassen, aber die filmische Umsetzung und seine Atmosphäre verfolgen einen noch tagelang.
(Mark Englehart, Amazon )
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