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Die kleine Ofelia und ihre hochschwangere Mutter ziehen zu deren neuem Ehemann in die nordspanische Provinz. Dieser lässt als Kapitän des faschistischen Franco-Regimes unvorstellbare Gewalt gegen die Rebellen walten, die sich in die Wälder zurückgezogen haben. Ofelia findet Zuflucht in einer Fantasiewelt. Sie wird von einem geheimnisvollen Insekt in ein altes Steinlabyrinth geführt, wo ein Faun auf sie wartet. Hier erfährt sie, dass sie angeblich eine verlorene Prinzessin sein soll, doch dies muss sie erst unter Beweis stellen ... (Amango DVD-Verleih )
»Pans Labyrinth« ist ein packender Fantasyfilm, in dem sich ein zwölfjähriges Mädchen vor der Brutalität des Franco-Regimes in eine verlockend schillernde Märchenwelt flüchtet. Während des Spanischen Bürgerkriegs verschlägt es die zwölfjährige Ofelia und deren Mutter in ein abgeschiedenes Waldgebiet. Dort macht der neue Ehemann und (Stief-)Vater, der unerbittliche Capitan Vidal, Jagd auf Rebellen. Um der knallharten Wirklichkeit zu entrinnen, flüchtet sich Ofelia immer wieder in eine Fantasiewelt, in der seltsame Elfen, grässliche Ungeheuer und listige Faune ihr Unwesen treiben. Am Ende ist es das kleine Mädchen, das Vidal das Handwerk legen kann, doch der Preis, den Ofelia dafür bezahlen muss, ist hoch. (Blickpunkt:Film)
Mit seinem preisgekrönten Film »Pans Labyrinth« (u.a. drei Oscars) stellt Guillermo del Toro bestens unter Beweis, dass sich künstlerischer Anspruch und kommerzielles Denken keineswegs ausschließen. Der »Hellboy«-Macher hält zum einen ein flammendes Plädoyer gegen alle Grausamkeiten des Krieges, zum anderen präsentiert er ein unterirdisches Königreich, das so im Film noch nie zuvor zu sehen war. Auch dank Sergi Lopez’ Performance als Monster in Menschengestalt ein faszinierendes Labyrinth, in dem man sich gerne verirrt. (VideoWoche)
Guillermo del Toros kraftvolle, emotional und visuell überwältigende Gothic-Fantasy- Erzählung »Pans Labyrinth« ist eine dunkle, ergreifende Parabel über die Macht der Träume und ein Plädoyer für die Kraft der Liebe und Hoffnung. »Pans Labyrinth« ist die Geschichte der kleinen Ofélia, die mit ihrer Mutter zum Stiefvater, einem hochrangigen Militäroffizier, in eine ländliche Gegend Nordspaniens ziehen muss. Durch die Brutalität und Unberechenbarkeit des Stiefvaters tief erschüttert, findet Ofélia Zuflucht in einer Fantasiewelt, die von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen wie dem geheimnisvollen PAN bevölkert ist. Sie hat nur eine Chance, in diesem neu erschaffenen Kosmos zu bestehen: Sie muss sich ihren tiefsten Ängsten und schlimmsten Träumen stellen. (Ufa Film)
»Pans Labyrinth« ist die Geschichte der kleinen Ofélia, die mit ihrer Mutter zum Stiefvater, einem hochrangigen Militäroffizier, in eine ländliche Gegend Nordspaniens ziehen muss. Durch die Brutalität und Unberechenbarkeit des Stiefvaters tief erschüttert, findet Ofélia Zuflucht in einer Fantasiewelt, die von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen, wie dem geheimnisvollen PAN, bevölkert ist. Sie hat nur eine Chance, in diesem neu erschaffenen Kosmos zu bestehen: Sie muss sich ihren tiefsten Ängsten und schlimmsten Träumen stellen. »Pans Labyrinth« wurde von der »Academy of Motion Picture Arts and Sciences« (AMPAS) mit dem Oscar in drei Kategorien ausgezeichnet: »Beste Kamera«, »Beste Ausstattung« und »Beste Maske«. (Amazon )
In magisch-realistischen Bildern erzählt »Pans Labyrinth« die berührende Geschichte der kleinen Ofelia, die mit ihrer hochschwangeren Mutter zum Stiefvater in eine ländliche Gegend Nordspaniens zieht. Der Stiefvater hat dort den Auftrag übernommen, im Jahr 1944 kurz nach General Francos Sieg, die republikanischen Rebellen zu bekämpfen.
Seine Brutalität, Unberechenbarkeit und das schwere Verhältnis zu ihm lassen Ofelia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flüchten, welche von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen bevölkert ist. In ihrem neu erschaffenen Kosmos findet das Mädchen nicht nur Zuflucht, sondern wird mit Ängsten und Träumen konfrontiert, welche ihr helfen, den Schrecken der Realität zu trotzen.
Guillermo del Toros phantasievolle, emotional und visuell überwältigende Gothic-Fantasy-Erzählung ist eine wunderbare Parabel über die Macht der Träume. Sein ergreifendes Plädoyer für die Kraft von Liebe und Hoffnung begeisterte bereits auf den Filmfestivals in Cannes, Toronto und New York.
(Senator Film)
Die junge Ofelia muss mit ihrer hochschwangeren Mutter in die spanische Provinz zu ihrem Stiefvater ziehen, der dort als gnadenloser Kommandant für das Franco-Regime gegen die letzten Rebellen zu Felde zieht. Durch Zufall entdeckt das aufgeweckte Mädchen ein Labyrinth und stößt dort auf eine Kreatur namens Pan, das ihr ein besseres Leben ins Aussicht stellt. Dafür muss sie allerdings immer gefährlichere Aufträge für den Faun ausführen.
Mit »Pans Labyrinth« besinnt sich der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro nach einigen Jahren in Hollywood, in denen er die Comicverfilmungen »Blade 2« und »Hellboy« drehte, auf seine filmischen Wurzeln. Wie in seinen früheren Werken »Cronos« und »Devil’s Backbone« steht ein Kind mit seinem ganz eigenen Blick auf das Geschehen im Vordergrund.
Ofelia – der Name spielt auf die dem Wahn verfallende Prinzessin aus Hamlet an – deutet die Unmenschlichkeit, die sie umgibt, in ein Märchen um. Gleichzeitig nötigt Del Toro dem Zuschauer aber auch den ungeschützten Blick auf die gewaltvolle Realität der Epoche auf. Der Film zerfällt also in zwei Perspektiven, die unversöhnt nebeneinander stehen, ohne aber den Film zu zerreißen, sondern ihm eine ganz eigene Spannung verleihen.
Hinzu kommen ein sehr ansprechendes Bühnenbild und hervorragende Spezialeffekte aus der Hand des Experten del Toro (der bis in die Neunziger eine Special-Effect-Firma besaß), dessen Prunkstück der surreale Kinderfresser ist. Darüber hinaus erfreuen ein im besten Sinne märchenhafter Soundtrack von Javier Navarretes und eine exzellente Darstellerriege.
Allen voran ist hier natürlich die Entdeckung des Jahres, die 11jährige Ivana Baquero als mutige und doch verletzliche Ofelia, zu nennen. Aber auch Sergi Lopez als entgrenzter Erzschurke Vidal und Maribel Verdú (»Y tu mamá también«) als couragiertes Hausmädchen Mercedes tragen dazu bei, dass Pans Labyrinth einer der besten Filme ist, die dieses Jahr hervorbringen wird: mutig, kompromisslos und dabei wunderschön.
(MovieGod.de)
Inspiriert von den zusammengetragenen Geschichten der Gebrüder Grimm, von Jorge Luis Borges und nicht zuletzt von Guillermo del Toros eigener, scheinbar grenzenloser Phantasie, ist »Pans Labyrinth«, auf den Punkt gebracht, ein Märchen für Erwachsene.
Ofelia (Ivana Baquero) mag zwar erst 12 Jahre alt sein, aber ihre Welt ist mindestens so dunkel und bedrohlich wie alles was del Toro bislang in seinen Filmen erforscht hat. Die Geschichte spielt mitte der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts im ländlichen Spanien. Ofelia und ihre verwitwete Mutter Carmen (Ariadna Gil aus Belle Epoque) haben gemeinsam mit Carmens neuem Mann – Captain Vidal (Sergi López aus »Harry meint es gut mit dir«) – eine verlassene Mühle bezogen. Während die kränkelnde Carmen erneut schwanger ist, bleibt die verträumte Ofelia sich selbst überlassen
Daran ändert die Anwsenheit des freundlichen Hausmädchen Mercedes (Maribel Verdú aus »Y Tu Mamá También«) genausowenig wie ihr Stiefvater, ein ausgesprochen grober, brutaler Kerl, der für das Mädchen keinen Sinn hat und viel zu beschäftigt damit ist, mutmaßliche Informanten zu foltern. Ofelia findet bald heraus, dass sich unter der Mühle ein komplett andere Welt befindet. Ihr Führer wird der charismatische Faun (Doug Jones aus »Mimic«). Als ihre Mutter von Tag zu Tag schwächer wird, verbringt Ofelia immer mehr Zeit in Fauns Labyrinth. Faun bietet Ofelia seine Hilfe an. Sie muss im Gegenzug drei tückische Aufgaben erfüllen. Ofelia willigt ein, aber existiert die Parallelwelt unter der Mühle wirklich oder ist sie nur ein Hirngespinst? Del Toro trifft darüber keine abschließende Aussage.
Der Film »Pans Labyrinth« ist eine wundervolle, wenn auch brutale Variante seines früheren Werkes »The Devil´s Backbone«, der wie »Pans Labyrinth« von den Nachwehen der spanischen Diktatur unter Franco erfüllt ist. Auch wenn der Film del Toros Humor aus »Hellboy« vermissen lässt, befindet sich der Regisseur erneut auf der Höhe seines Könnens.
(Kathleen C. Fennessy, Amazon )
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