Russell Crowe, Paul Bettany, James D'Arcy, Edward Woodall
»Master and Commander – Bis ans Ende der Welt«
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Master and Commander – Bis ans Ende der Welt
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Nach den Romanen von Patrick O'Brian
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Russell Crowe, Paul Bettany, James D'Arcy, Edward Woodall
»Master and Commander – Bis ans Ende der Welt«
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»Master and Commander – Bis ans Ende der Welt« ist das heiß ersehnte Seeräuberabenteuer von Meisterregisseur Peter Weir nach den legendären Romanen von Patrick O´Brian. Während der Napoleonischen Kriege bereist der charismatische Kapitän Jack Aubrey (Russell Crowe) mit seiner »HMS Surprise« auf Forschungsreise die Weltmeere. Immer an seiner Seite: Der friedliebende Schiffsarzt Dr. Steven Maturin (Paul Bettany). Als das französische Kaperschiff Acheron die Surprise angreift und Schiff wie Mannschaft herbe Verluste zufügt, schwört Aubrey Rache. Es entbrennt eine gnadenlose Jagd, die die geschundene Mannschaft in einer sturmumtosten Fahrt vom Kap Horn über die Galapagos-Inseln bis nach Südamerika führt. (Blickpunkt:Film)
Tausendsassa Peter Weir (»Die Truman Show«) gelingt mit seiner neuesten, auf Patrick O´Brians Seefahrerromanen basierenden Regiearbeit »Master and Commander – Bis ans Ende der Welt« ein perfekter Abenteuerfilm. Geblähte Segel, zerfurchte Gesichter, schweißnasse Oberkörper, überwältigend authentische Schlachtszenen und brillante Effekte gepaart mit (marine-)historischer Genauigkeit zielen nicht nur aufs männliche Publikum ab. Im Zentrum: Draufgänger Russell Crowe (»Galdiator«) und Geistesmensch Paul Bettany (»Dogville«) als mitreißende Identifikationsfiguren. (VideoWoche)
Gelenkt von Kapitän Jack Aubrey (Russell Crowe) und Schiffsarzt und Geheimagent Stephen Maturin (Paul Bettany), ist das britische Schiff »HMS Surprise« während der Napoleonischen Kriege unterwegs auf hoher See – zwischen Kap Horn, den Galapagosinseln und Südamerika. Dabei kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einem französischen Piratenschiff. (20th Century Fox)
Wer sich nach künstlichen Materialschlachten in den Straßen von Miami, dem Fluch von CGI oder auf der verzweifelten Suche nach dem Sinn in der »Matrix« nach »ganz normalen«, aufrichtigen Kinowelten sehnt, dessen Hoffnungen können mit »Master and Commander«, einem der aufregendsten Leinwandabenteuer, erfüllt und übertroffen werden: »Bis ans Ende der Welt« führt Master Peter Weir – fünf Jahre nach seinem letzten Geniestreich »Die Truman Show« – Russell Crowe und sein Schiff »H.M.S. Surprise« und dies basierend auf den Bestseller-Romanen von Patrick O´Brian. In dem 135 Millionen Dollar teuren Film »Master and Commander – Bis ans Ende der Welt« des Australiers vergeht nicht eine Sekunde, die nicht mit Spannung gefüllt ist – und das nicht nur in den sensationell präzisen Actionszenen. Mit »Master and Commander« liefert Peter Weir seinem »Club der toten Dichter« ein Abenteuer auf hoher See – und schlägt dabei jedes karibische Piratenschiff mit überwältigender Kraft und Klugheit in die Flucht.
Patrick O´Brians populäre Romanserie zeichnet sich durch die authentische Beschreibung des Marinelebens aus und zeigt dabei weit mehr als den bloßen Kampf von Gut gegen Böse. Wenngleich Regisseur Peter Weir mit den gigantischen Weiten des Meeres ungewohnt feuchtes Terrain betritt, ist O´Brians Geschichte des »Masters und Commanders« Jack Aubrey und der Besatzung seiner »H.M.S. Surprise« damit aus eben jenem Stoff, dessen roter Faden sich durch Weirs gesamtes Werk vom »Club der toten Dichter« bis zur »Truman Show« zieht: die Sehnsucht des Menschen nach der Bedeutung und Erfassung des Daseins, nach der Einheit, aber auch Unvereinbarkeit von Körper und Geist, der Frage nach dem Fortschritt und letztlich wieder der Überlegung, was es heißt, ein Mann zu sein.
Kapitän Aubrey, mit Oscar-Gewinner und »Gladiator« Russell Crowe kongenial besetzt, ist der Typ geborener Anführer, der von seiner zum Teil aus halben Kindern bestehenden Crew wie ein Vater geliebt und respektiert wird. Wenn die unter britischer Flagge laufende »Surprise« zur Zeit der Napoleonischen Kriege Anfang des 19. Jahrhunderts für die Besatzung die Heimat ist, ist Aubrey der strenge und gerechte König, der sich seiner Verantwortung für jeden Untertan bewusst ist und deren uneingeschränkte Bewunderung genießt. Einziger Kritiker ist sein enger Freund und Schiffsarzt Stephen Maturin (Paul Bettany, der schon in »A Beautiful Mind« an der Seite von Russell Crowe spielte), der die Welt mit den vernünftigen Augen des Wissenschaftlers erfasst, nach neuen Arten und medizinischem Fortschritt forscht – eben ganz anders als der auf seine Weise nach Unsterblichkeit strebende wilde und gerissene Taktiker, der die Zukunft in der kriegerischen Auseinandersetzung sucht. Zwei Gegenpole, die am Cello und an der Violine ein eingespieltes Duo abgeben und zugleich aufeinander prallen wie zu Beginn des Dramas die »Surprise« mit einer weitaus überlegeneren französischen Fregatte.
Mit einem unerwarteten Angriff taucht jene zu Beginn wie ein Geist aus dem Nebel und fügt Boot und Besatzung schwerste Schäden zu. Aubrey, der »in seinem Leben so viel Blut im Holz der Surprise gelassen hat, das man von Verwandtschaft sprechen könnte«, schwört Rache, lässt sein Schlachtschiff wieder herrichten und verfolgt das Phantom, das mehr und mehr zum Sinnbild für seine eigene Besessenheit wird, um die halbe Welt bis zu den Galapagos-Inseln, wo er zum trickreichen Eroberungsschlag ausholt.
Zwei große Schlachtszenen inszeniert Peter Weir in »Master and Commander – Bis ans Ende der Welt« überwältigend authentisch und beinahe schmerzhaft realistisch. Aber auch in den dazwischen liegenden Momente macht er die Atmosphäre spür- und greifbar: Wenn Aubreys verletztem Sohn ein Arm amputiert werden muss, Maturin sich in der vielleicht besten Szene des Films selbst eine Kugel aus der Brust operiert, die Naturgewalten zum stürmischen Fluch und später zum Segen werden oder ob mit gewohnt poetischer Neigung, historischer Detailgenauigkeit und höchst unterhaltsamen Dialogen virtuos das Leben an Bord beschrieben wird – nie verfällt Weir bei aller Nachdenklichkeit ins Grüblerische.
Und immer wieder sind es die Geschichten und Gesichter der Charaktere an Bord dieses Films, denen nicht weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird, als den Atem raubenden Schauwerten und Actionszenen. »Master and Commander – Bis ans Ende der Welt« ist im wahrsten Sinne ein Abenteuer, wie es im Buche steht – und von Errol Flynn nicht überzeugender und mitreißender bestanden worden wäre. Damit kehrt gen Ende eines bisweilen ins Blutleere und Seelenlose entglittenen Filmjahres das beruhigende Gefühl zurück, dass mit Intelligenz und handwerklichem Können selbst tot geglaubte Genres das Kino wieder lebendig machen.
(Blickpunkt:Film)
In den begnadeten Händen von Regisseur Peter Weir (»Die Truman-Show«, »Der Club der toten Dichter«) erweist sich »Master and Commander – Bis ans Ende der Welt« als ein Seefahrer-Abenteuer, das seinesgleichen sucht: authentisch bis ins kleinste Detail, mit einer dynamischen Besetzung und genug Spannung, um jeden klassischen Leinwand-Säbelschwinger in die Flucht zu schlagen.
Peter Weir und sein Koautor John Collee adaptierten hier gleich zwei Romane aus Patrick O´Brians immens erfolgreicher Serie über den englischen Marine-Helden Captain Jack Aubrey, verlagerten die Handlung aber vom Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 in den Britisch-Französischen Konflikt von 1805. So patrouilliert hier die »H.M.S. Surprise« unter dem sicheren Kommando von Captain Aubrey durch den Süd-Atlantik auf der Suche nach der Acheron, einem französischen Kriegsschiff mit dem strategischen Vorteil von mehr Geschwindigkeit, Größe und Artillerie. Russell Crowe bietet eine hervorragende Vorstellung als Aubrey, konsequent und uneingeschränkt loyal, einzig mit seinem Ziel vor Augen, auch wenn das heißt, sich mit seinem besten Freund und Schiffschirurg anzulegen (gespielt von Paul Bettany, der schon in »A Beautiful Mind« an Crowes Seite glänzte).
Mit einer makellosen Kombination aus tatsächlichen Meeresaufnahmen, detailgetreuen Modellen, lebensgroßen Schiffen und geschickt eingesetzten CGI-Effekten legt Peter Weir sehr hohen Wert auf die Einhaltung auch des kleinsten nautischen Details, während er zugleich eine sehr menschliche Geschichte um Ehre, Krieg und Überleben unter harschen Bedingungen erzählt. Wütende Stürme und markerschütternde Schlachten bieten aufregende Action, während ein kurzer Besuch der Galapagos-Inseln dem Zuschauer ein beinahe weltfremdes Staunen gestattet, und so der Vielschichtigkeit dieses prächtigen, epischen Abenteuers noch eine besondere Note hinzufügt.
(Jeff Shannon, Amazon )
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