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Wir schreiben das Jahr 1399. Der wenig ehrenhafte Ritter Balduin (Michael Bully Herbig) setzt sich auf Schloss Burgeck mit einigen Kollegen zum Glücksspiel zusammen – und hilft Fortuna ein wenig auf die Sprünge. Als der Betrug auffliegt, trifft Balduin der Fluch seines Gegenspielers Ritter Adolar (Nick Brimble), so muss er fortan als Gespenst sein Dasein fristen ... 500 Jahre später hat es Hui Buh zum einzigen behördlich zugelassenen Gespenst gebracht und führt auf Schloss Burgeck ein gar vergnügliches Geisterleben an der Seite des alten Kastellans (Hans Clarin). An ihm versucht er sich als Schreckgespenst, doch Hui Buh jagt niemanden ins Bockshorn. Trotzdem bemüht sich der Kastellan, sich wenigstens ein bisschen zu gruseln. Als König Julius, der 111. (Christoph Maria Herbst) jedoch auf Schloss Burgeck auftaucht, um seine Verlobung mit Leonora Gräfin zu Etepetete (Heike Makatsch) zu feiern, fühlt Hui Buh sich gestört – und setzt alles daran, den Störenfried wieder loszuwerden ... (Amango DVD-Verleih )
Kinodebüt für Eberhard Alexander-Burghs populäres, liebenswert tolpatschiges Schlossgespenst. Hui Buh (Michael Bully Herbig) treibt als einziges behördlich zugelassenes Gespenst sein Unwesen auf Schloss Burgeck. Leider gibt es weit und breit keinen Menschen, der sich vor ihm erschreckt, nicht einmal der alte Schlossverwalter (Hans Clarin). Dann aber taucht König Julius (Christoph Maria Herbst), der 111. auf und bringt Leben in die spinnenverwebte Bude. Hui Buh setzt natürlich alles daran, den unliebsamen Gast wieder loszuwerden – mit dem Ergebnis, dass Julius, stocksauer, Hui Buhs Spuklizenz verbrennt und damit das Gespenst erst recht in die Bredouille bringt. (Blickpunkt:Film)
Der freche Unsterbliche Hui-Buh geistert schon seit 30 Jahren als Buch oder Hörspiel durch die Kinderzimmer und wird in diesem Mix aus Trick- und Realfilm von Michael Bully Herbig gesprochen. Regisseur und Grusel-Spezialist Sebastian Niemann (»7 Days to Live«) setzt in seinem ersten Film für die jüngere Klientel auf kindgerechten Klamauk und bekannte Gesichter, neben Bully sorgen »Stromberg« Christoph Maria Herbst und Heike Makatsch für einen hohen Wiedererkennungswert auch beim schon etwas reiferen Publikum. (VideoWoche)
Was für ein beknackter Titel für ein Schlossgespenst: Hui Buh. Egal: Der Geist des verstorbenen Ritters Balduin trieb in 23 Hörspielen und 7 Büchern erfolgreich sein Unwesen. Der Film dazu ist kein wirklich großes Werk, macht aber dank der überbordenden Spielfreude der Darsteller trotzdem Spaß. »Bully« Herbig leiht Herrn Buh seine Stimme. Heike Makatsch gibt eine herrlich fiese Gräfin, und der großartige Christoph Maria Herbst überzeugt auf ganzer Linie als König Julius. (Stern)
Nachdem der nicht gerade mit ritterlichen Tugenden bestückte Ritter Balduin beim Glücksspiel seine Mitspieler betrügt, wird er nicht nur von denen mit einem Fluch belegt, sondern kurze Zeit später auch noch vom Blitz getroffen. Er erwacht wieder als Gespenst Hui Buh und ist verdammt von nun an sein Leben als Schlossgespenst auf Burgeck fortzuführen. Eigentlich gefällt Hui Buh, der nicht wirklich gruselig ist, sein Leben zusammen mit dem alten Kastellan ganz gut, bis König Julius, der 111. auf Schloss Burgeck sein Erbe antritt. Nachdem Hui Buh dessen Verlobungsfeier stört, hat Julius genug und will Hui Buh seine Spuklizenz entziehen. (Highlight Video)
Weil er beim Kartenspiel betrogen hat, verurteilt ein Fluch Ritter Balduin zum Geisterdasein. 500 Jahre nach seinem Ableben spukt er noch immer als Gespenst herum, ist allerdings weder besonders gruselig, noch Furcht erregend. Unter dem Namen Hui Buh ist er aber immerhin das einzige behördlich zugelassene Gespenst auf Schloss Burgeck, die ihm sein Betrug eingebracht hat. Doch nun will König Julius 111. ihm Burgeck streitig machen: Er plant, sich gemeinsam mit seiner Verlobten, der Gräfin zu Etepetete, dort nieder zu lassen. Aber Julius hat seine Rechnung ohne Hui Buh gemacht, der nicht daran denkt, sein Heim mit jemand anderem als dem alten Kastellan zu teilen. Hui Buh zieht alle Register seiner Kunst und setzt zum Gruselangriff an. Aber Julius weiß sich zu helfen: Er verbrennt Hui Buhs Spuklizenz, und damit geht der ganze Ärger erst richtig los.
»Manche Leute sagen, es gibt Gespenster. Manche sagen, es gibt keine Gespenster. Ich aber sage: Hui Buh ist ein Gespenst!« Diese Zeilen, im Film gesprochen von Hui Buh-Erzähler Hans Paetsch, geistern schon seit mehr als 30 Jahren durch deutsche Kinderzimmer. Hui Buh, das liebenswerte und tollpatschige Schlossgespenst, das in der gleichnamigen Hörspiel- und Buchreihe von Eberhard Alexander-Burgh mehr als 20 Millionen Mal über die Ladentheke wanderte, begeistert auch heute noch große und kleine Geister-Fans gleichermaßen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hui Buh – in der computeranimierten Gestalt von Michael Bully Herbig – das Licht der Leinwand erblickte.
Unter der Regie von Sebastian Niemann, der mit Filmen wie »Das Jesus Video« oder »7 Days to Live« bereits sein Faible für das Übernatürliche bewiesen hat, ist eine unterhaltsame Grusel-Komödie ohne Ecken und Kanten für die ganze Familie entstanden. Stars wie Michael Bully Herbig, Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch oder Wolfgang Völz sorgen dafür, dass auch erwachsene Zuschauer sich gut unterhalten fühlen können. Dennoch ist »Hui Buh – Das Schlossgespenst« eindeutig auf ein junges Publikum zugeschnitten, das Spaß an den harmlosen Gruselgags findet.
Hans Clarin, dessen Stimme auf ewig mit Hui Buh verbunden sein wird, spielt in »Hui Buh – Das Schlossgespenst« – kurz vor seinem Tod 2005 – den alten Kastellan, der Hui Buh mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Film ist zwar ohne Altersbeschränkung freigegeben, dürfte aber für kleine Kinder stellenweise zu unheimlich sein. Auch werden Kinder unter sechs Jahren eventuell Probleme haben, den Zusammenhängen der Geschichte zu folgen.
(Birgit Schwenger, Amazon )
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