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Die Kinder von Kaliningrad sind sich selbst überlassen. Volker Koepps Reportage »Holunderblüte« erzählt ihre Geschichte in eindringlichen Bildern. Die Ostpreußen-Filme von Volker Koepp (»Kurische Nehrung«) sind am Soundtrack zu erkennen: Nirgendwo sonst rauscht der Wind so eindrucksvoll. Auch in »Holunderblüte« fährt er durch Bäume, treibt Wolken über den weiten, melancholischen Himmel. Koepp besucht Kinder in der russischen Exklave um Kaliningrad. Ihr Leben ist geprägt von Armut, Arbeitslosigkeit, kaputten Familien, Alkoholismus, Gewalt – und der rührenden Hoffnung, dieser Misere mit Liebe, Freundschaft und guten Schulnoten zu entkommen. »Holunderblüte« ist sehenswert berührend. (Cinema)
Erneut erkundet der Dokumentarfilmer Volker Koepp in »Holunderblüte« das ehemalige Ostpreußen. Ein Jahr lang begleitete Koepp mehrere Kinder aus der Region rund um Kaliningrad durch die Jahreszeiten. Da die Region aus wirtschaftlicher Sicht nur wenig Grund zur Hoffnung gibt, verlassen die Erwachsenen die Gegend oder flüchten in den Alkohol. (VideoMarkt)
Der Dokumentarfilmer Volker Koepp reist seit fast 20 Jahren in das Gebiert des ehemaligen Ostpreußens und erkundet Land und Leute. Noch mehr als sonst stehen in »Holunderblüte« die Kinder im Mittelpunkt. Die ernüchternden Aussagen der Kinder, die Koepp nur selten kommentiert, werden dabei immer wieder meditativen Landschaftsaufnahmen gegenüber gestellt. (VideoWoche)
Der Dokumentarfilmer Volker Koepp fährt seit beinahe zwanzig Jahren ins einstige Preußen. Sein Film »Holunderblüte« widmet sich dabei ganz den Kindern, die er ein Jahr lang begleitete und zeichnet dabei ein wenig hoffnungsvolles Bild des Lebens in der Region. (Blickpunkt:Film)
»Holunderblüte« reist zu Kindern in das Gebiet um Kaliningrad, einer Gegend, die geprägt ist von entvölkerten Dörfern und brachliegenden Feldern. Die Erwachsenen suchen woanders Arbeit oder trinken. Zurück bleiben die Kinder ...
Mit »Holunderblüte« kehrt Volker Koepp in die Landschaft des ehemaligen Ostpreußens zurück. Der Film registriert die politischen und sozialen Veränderungen, die Verelendung der Menschen nach dem Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Strukturen, die Entvölkerung der Dörfer und Zersplitterung der Familien – aber er zeigt auch eine Landschaft, die für Kinder ein riesiger Abenteuerspielplatz ist. Sie erzählen in diesem Film von ihrem Leben, ihren Wünschen und Träumen.
Kinder, die häufig ohne die Eltern aufwachsen, die die Verantwortung für sich und ihre Geschwister übernehmen, die von Alkoholismus und Gewalt ebenso selbstverständlich erzählen wie von Freundschaft und Liebe. Kinder, die sich die Natur spielerisch und kreativ aneignen, die mit Lebenslust und Witz eine kindliche Gegenwelt entwerfen, in der ihre Hoffnungen und Sehnsüchte aufgehoben sind.
»Holunderblüte« begleitet die Kinder des Kaliningrader Gebiets ein Jahr lang durch den Kreislauf der Jahreszeiten und bleibt dabei konsequent in ihrer Perspektive.
(Edition Salzgeber)
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