Robert De Niro, Ray Liotta, Joe Pesci, Lorraine Bracco
»GoodFellas«
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Robert De Niro, Ray Liotta, Joe Pesci, Lorraine Bracco
»GoodFellas«
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Henry Hills Kindheit ist geprägt von der Faszination für die Mobster in seinem Wohnviertel. Früh verrichtet er Botendienste für die Mafia, schnell steigt er in der Hierarchie auf. Seine besten Freunde in Paulies »Family« werden der in Mafiakreisen legendäre James »Jimmy« Conway (Robert De Niro) und der cholerische Tommy DeVito (Joe Pesci). Gemeinsam begehen sie immer schwerere Verbrechen und schließlich auch einen Mord an einem Mafiamitglied, den Tommy mit dem Leben bezahlen wird. Nachdem Henry (Ray Liotta) eine kurze Gefängnisstrafe abgesessen hat, beginnt er auf eigene Rechnung mit Drogen zu dealen – und wird selbst abhängig. Als ihn die Polizei schnappt, packt er aus mit seinem Wissen über 30 Jahre Mafia. (Blickpunkt:Film)
Henry Hill ist von Kindesbeinen an in die Mafia involviert und steigt im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Mitglied der Verbrecherfamilie auf. Martin Scorseses explosive Beobachtung einer Mafiakarriere besticht mit faszinierenden Bildern und sachlicher Direktheit. In ihrer sechsten Zusammenarbeit ist Martin Scorsese und Robert De Niro mit der Verfilmung der Mafia-Memoiren von Nicholas Pileggi abermals ein großer Wurf gelungen. Mit ständig wechselnden Stilmitteln, faszinierend eindringlichen Bildern (von Kameramann Michael Ballhaus), schonungsloser Direktheit und messerscharf aufblitzender Gewalt verfolgt Scorsese eine Mafiakarriere. Dabei stehen die »GoodFellas« Ray Liotta (»Gefährliche Freundin«) und Joe Pesci (»Kevin – Allein zu Haus«) dem mit kleinen Gesten groß aufspielenden Robert De Niro in nichts nach. (VideoWoche)
Schon mit 11 Jahren beschließt Henry Hill (Ray Liotta), sich seinen Platz in der Welt der Verbrecher zu suchen. Mit 13 begibt er sich unter die Fittiche des eiskalten Nadelstreifen-Killers Jimmy »The Gent« Conway (Robert De Niro) und lernt die Regeln des Todes. Er steigt durch zahllose Gewalttaten vom Laufburschen zum gefürchteten Profi-Gangster auf. (Warner Bros. Pictures)
Martin Scorseses 1990 entstandenes Meisterwerk »GoodFellas« verewigt das maßlose, erschreckende Leben des tatsächlich existierenden Gangsters Henry Hill (Ray Liotta) und zeichnet dessen Weg von seiner Teenagerzeit auf den Straßen New Yorks bis zu seinem anonymen Exil im Zeugenschutzprogramm nach. Der energische Stil des Regisseurs ist für die Nacherzählung von Hills rücksichtslosem Aufstieg zur Macht in den 50ern genauso ideal wie für die seines drogenbedingten Falls in den späten 70ern; genau genommen hat niemand jemals die von Kokain ausgelöste geistige Verwirrung besser dargestellt als hier Scorsese.
Martin Scorsese benutzt die Musik der Zeit perfekt, nicht nur um eine bestimmte Epoche heraufzubeschwören, sondern um eine ganz genaue Stimmung zu erzeugen. »GoodFellas« ist mindestens so gut wie »Der Pate«, ohne dabei auch nur im geringsten von ihm beeinflusst zu sein. Joe Pescis psychotische Improvisation des Mafioso Tommy DeVito hat ihn zum Star gemacht, Lorraine Bracco spielt als Hills größte und einzige Liebe die Rolle ihres Lebens, und jede Nebenrolle, von Paul Sorvino bis Robert De Niro, ist einfach ein Wunder.
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