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Ridley Scotts Meisterwerk »Gladiator« über das alte Rom besticht durch spannende Kampfszenen und einen großartigen Russell Crowe. Im Jahr 180 nach Christus steht Kaiser Marc Aurel (Richard Harris) am Ziel seiner Träume: Mit den germanischen Stämmen sind die letzten Feinde besiegt. Nun gilt es nur noch, einen Nachfolger zu installieren. Der Kaiser favorisiert seinen Feldherrn Maximus (Russell Crowe), Sohn Commodus (Joaquin Phoenix) hingegen rechnet mit sich selbst. Mit der Entscheidung des Vaters unzufrieden, tötet er diesen und versucht Maximus zu ermorden. Dem gelingt die Flucht, die ihn schließlich ins Kolosseum Roms führt. Von hier aus startet er seinen Rachefeldzug gegen den Thronräuber Commodus. (Blickpunkt:Film)
Der römische Feldherr Maximus geht auf Rachefeldzug gegen den Thronräuber Commodus. Ridley Scott (»Alien«) sorgt mit seinem blutrünstigen Monumental-Spektakel für die glorreiche Wiederauferstehung des Speer-und-Sandalen-Epos. Dabei überzeugt er nicht nur durch optische Brillanz und pyrotechnische Effekte, sondern auch bei der Wahl der Stars, die von »Insider« Russell Crowe über Joaquin Phoenix (»8mm«) bis hin zu Deutschlands Muskelpaket Ralf Moeller reicht. »Gladiator« ist ein mit unzähligen Kampfsequenzen angereichertes Action-Highlight, das den Adrenalinspiegel beständig auf Höchststand hält. (VideoWoche)
Mit dem Film »Gladiator« belebte Ridley Scott den Monumentalfilm nach jahrzehntelangem Winterschlaf. Er erschuf dabei einen der größten Filme der letzten Jahre. Die Ausstattung ist gigantisch, die darstellerischen Leistungen großartig und die Umsetzung mitreißend. Zu keiner Sekunde dieses fast dreistündigen Werks lässt der Bann, den der Film auf den Zuschauer ausübt, nach. Das ist großes Kino sowohl der Action als auch des Gefühls. Fazit: »Gladiator« ist ein großes Epos. (Movieman.de)
»Gladiator« ist Ridley Scotts erfolgreiche Wiedergeburt des Sandalenfilms, mit der Russell Crowe zum Action- und Weltstar wurde. Der römische Feldherr Maximus (Russell Crowe) soll Nachfolger von Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) werden. Der eifersüchtige Sohn Commodus (Joaquin Phoenix) tötet daraufhin seinen Vater und ordnet die Exekution von Maximus und seiner Familie an. Ihm allein gelingt zwar die Flucht, kann seine Frau und seinen Sohn nicht mehr retten. Erst als Skalve, dann als Gladiator in einer fernen Provinz Roms treibt ihn nur ein Ziel: Vergeltung an den Peinigern seiner Familie zu nehmen ... (Universal Pictures)
Mit seinem Sommer-Blockbuster »Gladiator«, dessen Größe sich mit seinen Vorgängern des Monumentalfilm-Zeitalters messen kann, hat Regisseur Ridley Scott ein energiegeladenes, actionbetontes Epos erschaffen, mit dem er den Zuschauer mittels computergenerierter Effekte in das Zeitalter des Römischen Imperiums zurückversetzt. Mögen die Effekte auch nicht den Standard anderer Megaproduktionen wie zum Beispiel Titanic erreichen, vermitteln sie doch einen lebendigen Eindruck von der Größe und der Glorie Roms.
Der Australier Russell Crowe ist der heroische General Maximus. Und in dieser Rolle gelingt es ihm, den Film – bei all den Effekten – allein auf seinen Schultern zu tragen. Er beweist einmal mehr, dass er inzwischen Anspruch darauf hat, als Hollywood-Star bezeichnet zu werden! So gelingt es ihm, eine erstaunliche Verwandlungsfähigkeit an den Tag zu legen – vom heldenhaften General über einen gehetzten Flüchtling zum unterdrückten Sklaven zurück zum überlebensgroßen Gladiator.
Die Geschichte beinhaltet typische shakespearehafte Elemente von Tod, Betrug, geheimen Identitäten und Verrat. Keine Frage: Ein bisschen wirkt dies dick aufgetragen und die Dialoge sind gewollt auf klassisch getrimmt, was sich ebenfalls nicht verbergen lässt. Doch der Film ist so lebhaft inszeniert und montiert, dass über diese Mängel hinweggesehen werden kann, bleibt auf der Positivseite doch auch zu vermerken, dass Scott bei all den Effekten und Schlachten den Blick auf die Figuren nicht verloren hat.
Da ist des Gladiatoren Nemesis, der böse Kaiser Commodus (Joaquim Phoenix), der mit seinem Auftreten Autorität erzeugt; unabhängig davon, ob er sich als Kaiser mit den Insignien seiner Macht vor dem Volk präsentiert, oder ob er sich lüstern seiner Schwester Lucilla (Connie Nielsen) nähert. Oliver Reed indessen, der während der Dreharbeiten verstarb, spielt seine Rolle als Lehrmeister des Gladiators mit großer Würde und einer Prise Tragik.
Regisseur Scotts visuelles Können steht außer Frage. Doch bei all dem, was er an atemberaubenden Bildern erzeugt haben mag – Russell Crowe ist der Star dieses Films. Er spielt nicht nur den Gladiator, er ist der Gladiator!
(Mark Englehart, Amazon )
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