Ben Kingsley, Candice Bergen, Edward Fox, John Gielgud
»Gandhi«
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Ben Kingsley, Candice Bergen, Edward Fox, John Gielgud
»Gandhi«
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Die Starbesetzung von Richard Attenboroughs »Gandhi«: Ben Kingsley (Mohandas Karamchand »Mahatma« Gandhi »Bapu«), Candice Bergen (Margaret Bourke-White), Edward Fox (Gen. Reginald Dyer), John Gielgud (Lord Irwin), Trevor Howard (Judge Broomfield), John Mills (Lord Chelmsford), Martin Sheen (Vince Walker), Ian Charleson (Rev. Charlie Andrews), Günther Maria Halmer (Dr. Herman Kallenbach), Geraldine James (Meerabahen), Amrish Puri (Khan). (VIP Infotainment Service)
»Gandhi« ist das Monumentalwerk von Lord Richard Attenborough. Die historische Filmbiografie »Gandhi« beschreibt den Lebensweg Mahatma Gandhis wieder, dessen Ziel die Unabhängigkeit Indiens war. Nach zahlreichen Rückschlägen erreichte er mit gewaltlosem Widerstand dieses Ziel. 56 der 79 Lebensjahre Mohnadas Karamchad Gandhis, von seinem Volk liebevoll Mahatma – große Seele – genannt. Gandhi geht nach seinem Studium in England 1893 mit 23 Jahren nach Südafrika, praktiziert dort erstmals – konfrontiert mit den Apartheid-Gesetzen – den gewaltlosen Widerstand. 1915 kehrt er in seine Heimat zurück, wo er sein eigentliches Ziel verfolgt: Indiens Unabhängigkeit vom britischen Empire. Über 40 Jahre vergehen, bis die Kolonie endlich frei wird, allerdings geteilt in einen Hindi- und einen moslemischen Staat. 1948 fällt Mahatma einem Attentat zum Opfer. (Blickpunkt:Film)
Der Monumentalfilm »Gandhi«, an dessen Realisierung Richard Attenborough zwanzig Jahre lang arbeitete, wurde mit einem 22-Millionen-Dollar-Budget sechs Monate lang überwiegend an Originalschauplätzen in Indien und Großbritannien gedreht. Allein 300.000 Komparsen sind in der Begräbnisszene zu sehen – die größte Menschenansammlung in der Geschichte des Films. Vor allem aber waren es die herausragenden darstellerischen Leistung Ben Kingsleys, mit denen der Film etwas von der Ausstrahlung Mahatma Gandhis und seiner Ideale der Gewaltlosigkeit, der Würde des Menschen und des Friedens auf Erden vermittelte. »Gandhi« wurde 1983 mit acht Oscars ausgezeichnet. (VideoWoche)
Nur ein Mann konnte das britische Empire bezwingen und seinem Land die Unabhängigkeit geben. Sein Ziel war die Freiheit, sein Weg die Gewaltlosigkeit und seine Waffe die Menschlichkeit. Richard Attenborough erhielt für seinen mit 8 Oscars ausgezeichneten Film die Auszeichnung »Beste Regie«. Der Film beschreibt das Leben Mahatma Ghandis – eine der größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Gandhi (Ben Kingsley) geht 1893 als Rechtsanwalt nach Südafrika, um die dort lebenden Inder gegen die strikten Apartheidsgesetze zu vereinen. Er praktiziert dort zum ersten Mal den passiven, gewaltlosen Widerstand, der später zum Kennzeichen seines Freiheitskampfes gegen die Briten wird.
Ab 1915 lebt er dann wieder in Indien und verfolgt nur ein Ziel: Indiens Unabhängigkeit vom britischen Empire. Aber mehr als 30 mühsame Jahre vergehen, bis sein Traum wahr wird und Indien 1947 die Unabhängigkeit erhält. Gandhi – sein Name steht für eine Lebenseinstellung, die den Kurs der Geschichte entscheidend geändert hat und noch heute Millionen Menschen beeinflusst. Für seine Rolle als Gandhi erhielt Ben Kingsley den Oscar für den »Besten Hauptdarsteller«. »Gandhi« ist ein faszinierendes Filmepos, das 1982 als »Bester Film des Jahres« prämiert wurde.
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Sir Richard Attenboroughs 1982er Multi-Oscar-Abräumer (inklusive Bester Film, Beste Regie und Bester Hauptdarsteller für Ben Kingsley) ist ein fesselnd ehrfürchtiger Blick auf das Leben von Mahatma K. Gandhi, der im kolonialisierten Indien die Doktrin des gewaltlosen Widerstandes einführte und letztlich für die Unabhängigkeit des Landes entscheidend mitverantwortlich zeichnete. Ben Kingsley gibt einen fantastischen Gandhi ab.
Es gelingt ihm im Laufe des dreistündigen Films überaus eindrucksvoll, die Wandlung der vielschichtigen Figur vom unbedeutenden Anwalt zum internationalen Führer und lebenden Friedenssymbol darzustellen. Sowohl in seiner geschichtlichen Bedeutung (die historische Entzweiung zwischen Indien und Pakistan, noch heute ein brisanter Konflikt, kann in Gandhi in ihrem prägendsten Stadium verfolgt werden) als auch in der scharfen Zeichnung der Charaktere und der Umsetzung der einfließenden Ideen handelt es sich bei »Gandhi« um ein großes Werk der Filmgeschichte.
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