Anfang der 1960er-Jahre flüchtet Irene (Katharina Schubert) mit ihrer Familie in den Westen. Hier fürchtet sie nichts so sehr wie den Einmarsch der Russen. Vor sieben Jahren sind Ute (Nina Monka) und Wasa (Leonie Brill) mit ihren Eltern aus der DDR geflohen. Während Papa das Leben im Westen genießt, wäre Mama viel lieber im Osten geblieben. Nun wittert sie überall Gefahren – und treibt die Familie allmählich in den Wahnsinn. Die nostalgischen 60er-Jahre-Kulissen, das bedächtige Tempo, die kindliche Erzählperspektive – das alles ist so harmlos und seicht, dass man es kaum erträgt. (Cinema)
»Friedliche Zeiten« ist eine warmherzige Komödie um eine Familie aus der DDR im Westen aus der Sicht der jungen Töchter. Weil es in der Ehe eines aus der DDR in den Westen geflohenen Ehepaares anno 1968 kriselt, wollen die beiden jungen Töchter die Scheidung provozieren: Eine warmherzige Familien(tragik)komödie. (VideoMarkt)
Dieter (Oliver Stokowski) und Irene (Katharina Schubert) sind aus der DDR in den Westen geflüchtet. Sie ein Nervenbündel mit Angst vor dem Dritten Weltkrieg, er, ein gut gelaunter Optimist, streiten sich ständig. Ihre Kinder, die gewitzten und fürsorglichen Töchter Wasa (Leonie Brill) und Ute (Nina Monka) beschließen, dass die Scheidung der beiden wohl das Beste für alle wäre. Ihren kleinen Bruder Flori (Tamino Wecker) »erpressen« sie bei ihrem Komplott mit zu machen. (Blickpunkt:Film)
»Friedliche Zeiten« ist eine warmherzige Familienkomödie mit ernstem Hintergrund und eine liebevoll ausgestattete Zeitreise in die 1960er-Jahre legt Neele Leana Vollmar mit ihrer Adaption von Birgit Vanderbekes Roman vor. Ihre Lebendigkeit und Komik bezieht sie vor allem durch die Schilderung aus kindlicher Perspektive. Sehr komisch ist auch das Zusammenspiel von Oliver Stokowski und Axel Prahl als Brüder. (VideoWoche)
»Friedliche Zeiten« ist eine lakonische Tragikkomödie über eine liebenswerte Familie im Chaos – nach einem Roman der Besteller-Autorin Birgit Vanderbeke.
Nach ihrer Flucht in den Westen 1961 sollten für die Striesows eigentlich friedliche Zeiten beginnen. Aber Irene (Katharina Schubert) sehnt die vertraute DDR zurück, fürchtet die angeblichen »Zweitfrauen« ihres Mannes Dieter (Oliver Stokowski) und erwartet täglich den dritten Weltkrieg. Als der Krieg schließlich im Wohnzimmer ausbricht, beschließen ihre Kinder Ute (Nina Monka), Wasa (Leonie Brill) und Flori (Tamino Wecker), dem Glück ihrer Mutter etwas nachzuhelfen. Mit unerwarteten Folgen ...
Nach dem Überraschungserfolg »Urlaub vom Leben« legt Regisseurin Neele Leana Vollmar mit »Friedliche Zeiten« ihren zweiten Langfilm vor. Dabei trifft sie mit Leichtigkeit den Ton der Romanvorlage der Bestseller-Autorin Birgit Vanderbeke, welche die kleinen und großen Dramen der Erwachsenen aus der unverstellten Sicht der Kinder erzählt. In den Hauptrollen der anrührenden Tragikomödie sind Katharina Schubert (»Shoppen«), Oliver Stokowski (»Die wilden Hühner und die Liebe«) und Axel Prahl (»Halbe Treppe«) zu sehen.
»Friedliche Zeiten« hatte seine Premiere auf dem Filmfest München und lief auf dem 5. Freiburger Filmfest 2008.