Ulrich Noethen, Ulrich Tukur, Katja Riemann, Petra Schmidt-Schaller
»Ein fliehendes Pferd«
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Ein fliehendes Pferd
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Nach der gleichnamigen Novelle von Martin Walser
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Ulrich Noethen, Ulrich Tukur, Katja Riemann, Petra Schmidt-Schaller
»Ein fliehendes Pferd«
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»Ein fliehendes Pferd« ist eine Tragikomödie nach Martin Walsers Novelle um ein Paar in der Midlife-Crisis, das aus seinem Trott gerissen wird. Regisseur Rainer Kaufmann (»Die Apothekerin«) konzentriert sich in seiner Verfilmung auf die komischen Aspekte der 29 Jahre alten Novelle. Der bekennende François Truffaut-Fan bringt französische Leichtigkeit und neue Aspekte in den gedankenschweren Stoff, ohne in Klamauk zu verfallen. Das ist kein Popkorn-Kino, sondern etwas für das Glas Rotwein danach, bei dem sich über den Sinn des Lebens philosophieren lässt. Fazit: »Ein fliehendes Pferd« ist eine geglückte Literaturverfilmung mit starken Schauspielern. (Cinema)
»Ein fliehendes Pferd« ist die Leinwandadaption nach Martin Walsers gleichnamiger Novelle. »Ein fliehendes Pferd« ist ein Beziehungsdrama mit Topbesetzung. Das in die Jahre gekommene Ehepaar Helmut (Ulrich Noethen) und Sabine (Katja Riemann) wird in der Langeweile ihres Ferienhaus-Urlaubs von Helmuts ehemaligen Studienfreund Klaus (Ulrich Tukur) aufgescheucht. Klaus und seine weibliche Begleitung Helene (Petra Schmidt-Schaller), ein Männertraum, sorgen nicht nur für sexuelle Spannungen. (Blickpunkt:Film)
»Ein fliehendes Pferd« ist eine hervorragend gespielte Leinwandadaption von Martin Walsers gleichnamigen Bestseller, in dem Rainer Kaufmann das Beziehungsgeflecht zweier Paare tiefenpsychologisch bis zum blanken Nerv freilegt. Petra Schmidt-Schaller ist in dem mit viel Schwung inszenierten Vier-Personen-Stück eine Entdeckung. (VideoWoche)
Wohl jeder Deutsch-Leistungskurs-Schüler hat anhand von Martin Walsers »Ein fliehendes Pferd« die Besonderheiten der Novelle kennengelernt. Man kann davon ausgehen, dass zukünftige Generationen von Schülern – zwecks Unterrichtsauflockerung – fortan auch Rainer Kaufmanns Verfilmung sehen werden, die über weite Strecken gelungen ist, aber auch Fragen zu Art und Weise einer solchen Literaturverfilmung aufwirft. (Arthouse)
Traditionellerweise verbringen Studienrat Helmut Halm (Ulrich Noethen) und seine Frau Sabine (Katja Riemann) die Sommerferien am Bodensee. Am Strandbad treffen sie seinen vergessenen Jugendfreund Klaus Buch (Ulrich Tukur) wieder, der sich wie eine Klette an sie heftet. Mit seiner jungen Gespielin Helene (Petra Schmidt-Schaller) verkörpert er alle ungelebten Träume des misanthropischen Helmut, der das sexuelle Interesse an seiner Frau verloren hat. Mit gezielten Provokationen lockt ihn Klaus aus der Reserve – mit fatalen Folgen. Martin Walsers gleichnamige Bestseller-Novelle »Ein fliehendes Pferd« findet ihre kongeniale Umsetzung in Rainer Kaufmanns (»Die Apothekerin«) präzisem Vier-Personen-Drama. »Ein fliehendes Pferd«, der Abschlussfilm des Filmfests München, ist ein klasse gespieltes Lehrstück über die Tücken der Ehe. (CinemaxX CineNews)
»Ein fliehendes Pferd« von Rainer Kaufmann ist eine gelungene Martin Walser-Adaption – der Glücksfall einer Literaturverfilmung. (ZDF)
Studienrat Helmut Halm (Ulrich Noethen) und seine Frau Sabine (Katja Riemann) verbringen ihre Sommerferien, wie so oft, am Bodensee. In einem Strandbad werden die beiden zufällig von Helmuts längst verschollenem Jugendfreund, Klaus Buch (Ulrich Tukur), entdeckt. Der lebenslustige Klaus, der in Begleitung seiner jungen Freundin Helene (Petra Schmidt-Schaller) – genannt Hel – ist, scheint sich über das Wiedersehen sehr zu freuen und weicht den Eheleuten nicht mehr von der Seite. Sehr zum Verdruss von Helmut, der zwar für die erotische Ausstrahlung der attraktiven Helene äußerst empfänglich ist, sich aber nur widerwillig an Klaus erinnern möchte. Sabine hingegen ist von Klaus´ nassforschem Charme durchaus angetan. Endlich einmal kommt etwas frischer Wind in ihren etwas angestaubten Ehe-Alltag, denkt Sabine im Stillen.
Was folgt, sind ein paar turbulente Ferientage, prall gefüllt mit leidenschaftlichen Gesprächen über das, was das Leben ausmacht. Situationen, die ebenso in vehementen Abneigungsbekundungen wie in erotischen Gelegenheitsentgleisungen enden können. Längst verkrustete Emotionen kommen wieder in Fluss, neue Perspektiven tauchen am Schicksalshorizont auf. Während sich Sabine, Klaus und Hel immer mehr zu amüsieren scheinen, bekommt Helmuts Weltbild mit der Zeit gefährliche Risse. Und als er sich dann noch von Klaus zu einem Segeltörn auf dem stürmischen Bodensee nötigen lässt, kommt es zwischen den beiden zu einer fatalen – und diesmal nicht nur verbalen – Konfrontation ...
Die mehrfachen Filmpreisgewinner Ulrich Noethen (»Das Sams»; »Comedian Harmonists«) und Katja Riemann (»Rosenstraße»; »Agnes und seine Brüder«) spielen das Ehepaar Halms, das seit vielen Jahren Urlaub am Bodensee macht. Dort treffen sie zufällig den ehemaligen Schulfreund Klaus, dargestellt von Ulrich Tukur (»Das Leben der Anderen»; »Der Stellvertreter«). Die Besetzung wird von der Neuentdeckung Petra Schmidt-Schaller vervollständigt, die Klaus’ junge Freundin Helene spielt.
Rainer Kaufmann (»Die Apothekerin«) hat für seine kongeniale Verfilmung von Martin Walsers gleichnamiger Bestseller-Novelle »Ein fliehendes Pferd« mit Ulrich Noethen ( »Der Untergang«), Katja Riemann (»Rosenstraße«) und Ulrich Tukur (»Das Leben der Anderen«) nicht nur einige der besten deutschen Schauspieler versammelt, sondern stellt mit Petra Schmidt-Schaller auch noch ein aufregendes Newcomer-Talent vor.
Der Regisseur sieht in dem Stoff und seinen vier Figuren eine »zeitlose Handlung und eine wunderbare Komödie«, in der die Frauen und die Liebe alte Gewohnheiten und scheinbar selbstverständliche Lebensphilosophien gründlich durcheinander bringen.
Die Geschichte einer Ehe, die zeitweise in einen erotischen Liebesreigen mit neuen Teilnehmern abzudriften scheint, wird sommerlich leicht, aber auch spannend und immer sehr humorvoll erzählt. Das Resultat ist eine moderne, intelligente, erotisch-frivole comédie humaine mit Tiefgang.
(Concorde Filmverleih)
»Ein deutscher Film, der Spaß macht. Ein Feuerwerk knallscharfer Dialoge, ein hervorragendes Schauspielerensemble, das sichtlich Lust am Spielen hat«, urteilt die Filmbewertungsstelle Wiesbaden über Rainer Kaufmanns Komödie »Ein fliehendes Pferd« und hat den Film mit dem Prädikat »besonders wertvoll« ausgezeichnet.
Das Urteil weiter: »Intelligentes Erzählkino für die von der Midlife-Crisis geschüttelten Best Ager, die bevölkerungsstatistisch schon die wichtigste Zielgruppe fürs Kino geworden sind. Und all das mit der Adaption einer 30 Jahre alten Novelle von Martin Walser, die von erstaunlicher Aktualität zeugt und geradezu mit trendigem Zeitgeist daherkommt.
Der Film bleibt ganz nah an der literarischen Vorlage ... Der messerscharfe zynische Jargon amüsiert und erschreckt uns zugleich. Die Existenzentwürfe werden humorvoll gebrochen und doch wieder zusammengekittet. Alle brechen aus ihrem Leben aus, aber nur kurz, um sofort wieder ins alte und vielleicht falsche Leben zurückzukehren. Auch das »fliehende Pferd« lässt sich wieder einfangen, wenn es erst einmal ein wenig durchgebrannt ist.
Der Regisseur Rainer Kaufmann hat sich auf einen Pakt mit dem Ur-Autor Martin Walser eingelassen. Daran hat er gut getan. Insgesamt eine überzeugende, reife Leistung. Und ein großes Vergnügen.«
(Concorde Filmverleih)
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