James Gandolfini, Edie Falco, Jamie-Lynn Sigler, Aida Turturro
»Die Sopranos – Staffel 6, Teil 2«
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Die Sopranos – Staffel 6, Teil 2
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James Gandolfini, Edie Falco, Jamie-Lynn Sigler, Aida Turturro
»Die Sopranos – Staffel 6, Teil 2«
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Die Darsteller und ihre Rollen: James Gandolfini (Tony Soprano), Edie Falco (Carmela Soprano), Jamie-Lynn Sigler (Meadow Soprano), Michael Imperioli (Christopher Moltisanti), Lorraine Bracco (Dr. Jennifer Melfi), Tony Sirico (Paulie »Walnuts« Gualtieri), Robert Iler (Anthony »A.J.« Soprano Jr.), Steve Van Zandt (Silvio Dante), Dominic Chianese (Corrado »Junior« Soprano), Aida Turturro (Janice Soprano), Steve Schirripa (Bobby »Bacala« Baccalieri)
Mit mehreren Golden Globes und Emmys ausgezeichnet, erzählt die überaus erfolgreiche TV-Serie »Die Sopranos« von Tony Soprano, der als Oberhaupt einer Mafiafamilie mehr als einmal an den Rand des Nervenzusammenbruchs gerät. Nicht nur seine berufliche, auch seine richtige Familie sorgt für ein äußerst unruhiges Leben, dem nur mit psychiatrischer Hilfe beizukommen ist. Das Oberhaupt der Soprano-Familie befindet sich in einer Sinnkrise. Tony (James Gandolfini) ist verheiratet und hat zwei Kinder und eine anstrengende Mutter. Gleichzeitig ist er auch der Capo, das Oberhaupt eines Mafia-Clans. Diese »Doppelbelastung« und das mühselige Aufrechterhalten einer bürgerlichen Fassade zehren an seinen Nerven. Hinzu kommt, dass die Mafia auch nicht mehr das ist, was sie einmal war. Die Psychiaterin Dr. Jennifer Melfi (Lorraine Bracco) versucht zu helfen. Doch der Stress lässt nicht nach: Als Neffe Chris (Michael Imperioli) im Alleingang seinen »Geschäften« nachgeht, muss Tony eine Familienfehde verhindern. (Blickpunkt:Film)
Von der amerikanischen Serie »Die Sopranos« um den »Paten« aus New Jersey, die in den USA Kultstatus besitzt und bereits mit diversen Golden Globes und Emmys ausgezeichnet wurde, gibt es für alle, die erst jetzt auf den Geschmack gekommen sind, nun alle Folgen auf DVD. Die etwas andere »Familienserie« gewinnt ihren Reiz von Tony Sopranos Drahtseilakt zwischen Mafia-Mythos und amerikanischen Familienalltag. Mit ihrem für eine TV-Serie hohen Qualitätsstandard hat die für HBO produzierte, gut besetzte Serie »Die Sopranos« das Zeug, zu einem Klassiker zu werden. (VideoWoche)
Bei der Emmy-Verleihung 2007 in Los Angeles konnten »Die Sopranos« die Preise in den wichtigsten Kategorien abräumen. Die herausragende Drama-Serie gewann den Preis als Beste Serie, für das Beste Drehbuch und die Beste Regie. Seit ihrem TV-Start 1999 entwickelten sich »Die Sopranos« zu einem Phänomen, das die US-amerikanische Fernsehlandschaft in den vergangenen sieben Jahren nachhaltig geprägt hat. Die Ausstrahlung der finalen Episode im Juni 2007 erreichte die höchsten Einschaltquoten des Senders und gab Anlass zu wilden Spekulationen unter den Fans. (Warner Bros. Pictures)
Vor einem Jahr schlug Tony Soprano (James Gandolfini) dem Tod ein Schnippchen, als er von seinem inzwischen weggesperrten Onkel Junior (Dominic Chianese) niedergeschossen wurde. Inzwischen denkt er zwar immer noch über seine zweite Chance im Leben nach, muss aber auch jede Menge stressiger Krisen managen daheim, im Beruf und mit den Gesetzeshütern. Tonys Frau Carmela (Edie Falco) plant für die Zukunft, ohne recht an sie zu glauben. Sohn A.J. (Robert Iler) und Tochter Meadow (Jamie-Lynn Sigler) merken, dass das Leben der Erwachsenen ganz anders ist, als sie sich das vorgestellt haben. Beruflich traut Tony nicht einmal mehr seinen engsten Mitarbeitern alle machen sich verdächtig: Paulie (Tony Sirico), Bobby (Steve Schirripa), Silvio (Steve Van Zandt) und sogar Christopher (Michael Imperioli). Die Uhr tickt. Die Zeit läuft ab. Aber für wen? (Warner Home Video)
Bei »Die Sopranos«, der außergewöhnlichen Fernsehserie des Autors/Produzenten/Regisseurs David Chase, handelt es sich auf den ersten Blick um ein Gangsterdrama, aber in Wirklichkeit steckt mehr dahinter: wie bei »American Beauty«, jenem filmischen Meilenstein aus dem Jahre 1999, dreht sich »Die Sopranos« um eine zerrüttete amerikanische Familie von Städtern. Und der Protagonist Tony Soprano muss sich zudem noch um die komplexen Zusammenhänge bei der Leitung zweier Familien kümmern: des befreundeten Clans von Gangstern und seiner eigenen neureichen Brut.
In jeder Faser der in passende Episoden unterteilten Serienstruktur steckt eine Menge Analyse und Chase, der Schöpfer der Serie und seine tolle Riege an Regisseuren, Autoren und Schauspielern stricken eine unvorhersehbare Reihe an parallelen und sich verbindenden Handlungssträngen – von der Tragödie über eine Farce bis hin zu gesellschaftlichem Realismus. Obwohl »Die Sopranos« kein Kinofilm ist, wird ein weitaus größeres Publikum erreicht und es wird – wie bei allen hochklassigen Fernsehserien – eine Tiefe und Bandbreite geschaffen, die einem Roman viel näher kommt als dies ein Kinofilm jemals könnte.
Anders als bei Francis Ford Coppolas opernhafter Inszenierung von Mario Puzos »Der Pate«-Reihe schafft »Die Sopranos« eine tiefe, fast schon banale Intimität bei der Fixierung auf Tony, der durch James Gandolfinis treffende Darstellung zum Leben erweckt wird. Abwechselnd verführend, übertrieben, ängstlich oder mörderisch – Gandolfini ist immer glaubwürdig, selbst wenn er krasse Wechsel zwischen häuslicher Komödie und extremer Gewalt vollführt. Sowohl er als auch die hervorragende Riege an italienisch-amerikanischen Darstellern, die als seine loyalen (und manchmal nicht so loyalen) Untergebenen und deren unterschiedliche »Geschäftspartner« agieren, tragen zur Glaubwürdigkeit dieser Gangsterbande bei, ebenso bei wie die stimmungsvollen Drehorte in der Bronx und New Jersey, wo die Episoden gedreht wurden.
Die zweite treibende Kraft in »Die Sopranos« ist Livia Soprano, Tonys monströse und sich in alles einmischende Mutter. Die verstorbene Nancy Marchand schafft mit Livia den Höhepunkt ihrer langen Karriere voller patrizierhaften Rollen und zeigt eine derbe, kalkulierende Matriarchin, die beiden Familien zu schaffen macht. Livia wirkt auch als Kontrast und Rivalin gegenüber Tonys loyaler und für gewöhnlich vernünftiger Frau Carmela (Edie Falco). Tonys Therapeutin Dr. Melfi, gespielt von Lorraine Bracco, ist eine selbstbewusste Vertraute, die zuweilen »professionell«, verständig und sexy agiert. Die therapeutische Beziehung des Duos wird ebenfalls mit ungewöhnlicher Genauigkeit gezeigt. Solche kleinen Details bereichern diese Serie, die nicht nur den ästhetischen Höhepunkt des kommerziellen Fernsehens darstellt, sondern auch ein mitreißendes filmisches Meisterwerk, das beim wiederholten Anschauen an Tiefe gewinnt.
(Sam Sutherland, Amazon )
Alle Folgen auf der DVD »Die Sopranos – Staffel 6, Teil 2«
01 Soprano Home Movies
02 Goodbye Johnny
03 Die guten alten Zeiten
04 Die Jagd nach dem Glück
05 Männer und ihre Krisen
06 Kennedy und Heidi
07 Das große Nichts
08 Ein tödliches Hobby
09 Die Sopranos schlagen zurück
(Warner Home Video)
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Die Sopranos – Staffel 6, Teil 2
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