William Holden, Alec Guinness, Jack Hawkins, Sessue Hayakawa
»Die Brücke am Kwai«
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Die Brücke am Kwai
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Nach dem Roman von Pierre Boulle
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| Originaltitel |
The Bridge on the River Kwai |
| Genre |
Kriegsdrama |
| Produktionsland/-jahr |
GB/USA 1957 |
| Produktion/Vertrieb |
Sony Pictures |
| Filmlänge |
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| FSK-Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Kinostart |
7.3.1958 |
| DVD-Veröffentlichung |
1.7.1998 |
SchauspielerInnen/ HauptdarstellerInnen
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William Holden Alec Guinness Jack Hawkins Sessue Hayakawa James Donald Geoffrey Horne |
Regisseur(e)
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David Lean
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William Holden, Alec Guinness, Jack Hawkins, Sessue Hayakawa
»Die Brücke am Kwai«
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»Die Brücke am Kwai« ist David Leans mit sieben Oscars ausgezeichneter Kriegsfilm. Im Jahr 1943 sollen britische Kriegsgefangene für die Japaner im Dschungel von Siam eine strategisch wichtige Brücke bauen. Oberst Nicholson (Alec Guinness) lässt sich selbst in Einzelhaft nicht vom Terror beugen, weigert sich zunächst. Er wird vom Ehrgeiz gepackt, sieht in dem Bauwerk ein Symbol für die Disziplin seiner Soldaten und erbringt mit ihnen Höchstleistungen. Als »seine« Brücke steht, wird sie von einem alliierten Sprengkommando angegriffen. Nicholson will die Brücke retten. Tödlich verletzt löst er selbst die Sprengung aus, die die Brücke zerstört. (Blickpunkt:Film)
»Die Brücke am Kwai« ist der Filmklassiker aus dem Jahre 1957: Der mit seiner Einheit von den Japanern gefangen genommene britische Offizier Nicholson lässt seine Leute eine strategisch wichtige Brücke bauen, die bald darauf gesprengt wird ... Die imposante Holzbrücke, 35 Meter hoch und 130 Meter lang, wurde in acht Monaten von 1000 Arbeitern und 35 Elefanten auf Ceylon (heute: Sri Lanka) errichtet und war als Modell ein begehrtes Spielzeug. David Leans Meisterwerk aus Krieg, Action und Charakterstudien machte Hauptdarsteller Sir Alec Guinness zum Weltstar. »Die Brücke am Kwai« wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet: Bester Film, Beste Regie, Alec Guinness als Bester Hauptdarsteller, Buch, Kamera, Schnitt und Musik. Der »Colonel Boogey March«, ein gepfiffener Marsch mit Orchester, wurde ein weltweiter Hit. (VideoWoche)
David Leans »Die Brücke am Kwai« ist mit sieben Oscars prämiert. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Alec Guinness) und Beste Regie (David Lean) sind nur einige der begehrten Auszeichnungen für den Filmklassiker »Die Brücke am Kwai«, den man gesehen haben muss. Britische Kriegsgefangene der Japaner und ihr Kommandant, Colonel Nicholson (Alec Guinness) werden gezwungen, eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito (Sessue Hayakawa) setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum. Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp (William Holden, Jack Hawkins und Geoffrey Horne) beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören. »Die Brücke am Kwai« ist ein ungeheurer Film mit einem unvergesslichen, explosiven Höhepunkt in Überlänge. (Sony Pictures)
Das 1957 von David Lean nach einem Roman von Pierre Boulle realisierte Werk »Die Brücke am Kwai« stellt einen der Höhepunkt des Kriegsfilmes dar. Es ist ein tiefsinniger, nachdenklich stimmender Film – auf jeder Ebene, wie die meisten Filme aus Leans Werk. So erreicht »Die Brücke am Kwai« eine Perfektion in der Erzählkunst und der Figurenzeichnung, wie sie nur wenige Filme jemals erreicht haben.
Die Geschichte spielt in einem von der Außenwelt vollkommen isolierten japanischen Gefangenenlager in Südost-Asien, in dem der unbarmherzige Colonel Saito (Sessue Hayakawa) damit beauftragt wird, eine für die japanischen Truppen wichtige Eisenbahnbrücke zu bauen. Um dies realisieren zu können, braucht er die britischen Gefangenen. Er gerät somit an Colonel Nicholson (Alec Guinness), einen charismatischen Offizier, der für jede erbrachte Leistung Gegenleistungen von seinem japanischen Gegenspieler erwartet.
Wider Erwarten gelangen die beiden Offiziere zu einer Reihe von Kompromissen und für Nicholson wird der Bau der Brücke zu einer wahren Obsession. Auf der anderen Seite gibt es unter den Gefangenen jedoch eine zweite Fraktion, die von einem britischen Offizier (Jack Hawkins) und einem der wenigen Amerikaner im Camp (William Holden) angeführt wird und die die Brücke unbedingt zerstören will.
Der in Sri Lanka gedrehte Film wirkt aus heutiger Sicht natürlich etwas altmodisch. In David Leans Film kommt es nicht im Viertelstundenrhythmus zu gewaltigen Explosionen. Der Regisseur ist nicht einmal an der Action interessiert; ihm geht es vielmehr darum, die beiden Plots zusammenzuführen und die Beweggründe, die die Soldaten zu ihren unterschiedlichen Handlungen führen, verständlich zu machen. Auf diesem Weg führt er seine Schauspieler zu absoluten Höchstleistungen und erlaubt ihnen eine sehr differenzierte Darstellung ihrer Charaktere. So ist der japanische Lagerkommandant nicht nur ein Täter. Er ist auch ein Opfer des Systems, in dem er aufgewachsen und für das er in den Krieg gezogen ist.
Der vermeintliche Held (William Holden) ist hingegen ein Heuchler, der angeblich Heldenhaftes vollbringt, in Wahrheit aber längst allen Werten abgeschworen hat, während Alec Guinness (der für seine Darstellung den Oscar gewonnen hat) einen Mann darstellt, der ohne Ordnung nicht leben kann, weshalb er bereit ist, mit dem Feind zusammenzuarbeiten – weil dies Ordnung garantiert.
Für die DVD wurden die Farben des Filmes digital aufgefrischt – und Widescreen ist bei »Die Brücke am Kwai« natürlich ein Muss.
(Sam Sutherland, Amazon )
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