John Lone, Peter O'Toole, Joan Chen, Victor Wong
»Der letzte Kaiser«
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| Originaltitel |
The Last Emperor |
| Genre |
Historisches Drama |
| Produktionsland/-jahr |
F/I/GB 1987 |
| Produktion/Vertrieb |
Kinowelt |
| Filmlänge |
209 Minuten |
| FSK-Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Kinostart |
29.10.1987 |
| DVD-Veröffentlichung |
20.12.2005 |
SchauspielerInnen/ HauptdarstellerInnen
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John Lone Peter O'Toole Joan Chen Victor Wong Ryuichi Sakamoto Cary-Hiroyuki Tagawa |
Regisseur(e)
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Bernardo Bertolucci
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John Lone, Peter O'Toole, Joan Chen, Victor Wong
»Der letzte Kaiser«
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»Der letzte Kaiser« ist ein grandioser, an Originalschauplätzen mit unerhörtem Aufwand gedrehter Historienfilm über die schillernde Figur des letzten Kaisers von China, dessen Biografie unter moralisch-politischen Gesichtspunkten analysiert wird. Das faszinierende Meisterwerk Bernardo Bertoluccis über Moral, Macht und die Symbolik von Herrschaft wurde mit vier Golden Globes ausgezeichnet und gewann neun Oscars. (Blickpunkt:Film)
Mit drei Jahren wird Pu Yi zum Kaiser von China gekrönt, mit sechs muss er bereits wieder abdanken. In Pekings »Verbotener Stadt« wächst er mit seinem schottischen Hauslehrer, der einzigen Verbindung zur Außenwelt, auf. Als er den Ort seiner Kindheit verlassen muss, wird er zum Playboy. Später kollaboriert Pu Yi (John Lone) mit den Japanern und wird Marionettenkaiser in der Mandschurai. Ende des Zweiten Weltkriegs wird er von den Russen gefangen genommen und von Chinas Kommunisten zu einem nützlichen Menschen umerzogen. »Der letzte Kaiser« ist ein grandioser, an Originalschauplätzen mit unerhörtem Aufwand gedrehter, Historienfilm über die die schillernde Figur des letzten Kaisers von China. (VideoWoche)
Pu Yi, der letzte Kaiser von China, kam im Jahre 1908 auf den imperialen Thron. Im Alter von drei Jahren war er der Sohn des Himmels, der Herr von zehntausend Jahren. Mit sechs Jahren war er bereits gezwungen, abzudanken. 1924 warf man ihn mitsamt seinen beiden Frauen aus der Verbotenen Stadt hinaus – und hinein in das Leben eines westlichen Playboys. 1931 nahm er die verführerische Einladung der Japaner an, den Thron erneut zu besteigen und wurde ganz schnell zu einem Marionettenkaiser in dem von den Japanern kontrollierten Staat Manchukuo. 1945 wurde er von den Russen gefangen und fünf Jahre später an China ausgeliefert, wo ihn ein Todesurteil der Kommunisten erwartete. Doch er verbrachte zehn Jahre im Gefängnis und verließ seine Zelle als veränderter und geläuterter Mann. Er kehrte zu Beginn der Kulturrevolution nach Peking zurück und wurde ein Gärtner, freier als er es jemals zuvor in seinem Leben war. Er starb 1967. (Kinowelt)
Der dreijährige Pu Yi wird 1908 auf Befehl der Witwe des Kaisers in die Verbotene Stadt gebracht. Das Kind wird zum Kaiser gekrönt und wächst von der Außenwelt abgeschirmt in einem goldenen Käfig auf. 1500 Diener stehen ihm stets zur Verfügung. Sie verfolgen jeden seiner Schritte und werden für Untaten an seiner Stelle bestraft. Außerhalb der verbotenen Stadt entmachtet die Revolution den Kaiser, aber innerhalb der Palastmauern bleibt alles beim Alten. Mit 18 Jahren betritt Pu Yi zum ersten Mal die Außenwelt. Als Soldaten in die Verbotene Stadt eindringen, flüchtet er in die japanische Botschaft ... (Focus)
Bernardo Bertolucci schafft das schier Unmögliche mit seinem umfassenden und eindrucksvollen Epos »Der letzte Kaiser«, das eine sehr persönliche Geschichte erzählt. »Der letzte Kaiser« beschreibt die dramatische Lebensgeschichte von Pu Yi, dem letzten Kaiser Chinas. Der Film folgt seinem Leben von seinen erlesenen Anfängen in der Verbotenen Stadt, in der er im Alter von drei Jahren gekrönt und von einer halben Milliarde Menschen verehrt wurde. Später wurde er dazu gezwungen abzudanken und, unfähig in der Außenwelt für sich selbst zu sorgen, wurde er zur liederlichen und ausgebeuteten Hülle eines Mannes. Er starb in Vergessenheit und lebte zuletzt als Bauer in der Republik China.
Der Zuschauer wird nie so richtig warm mit John Lone in der Titelrolle, aber »Der letzte Kaiser« konzentriert sich sowieso mehr auf das Visuelle als auf die Charakterdarstellung. Der letzte Kaiser wurde in der Verbotenen Stadt gefilmt, ist beeindruckend schön und besticht durch satte Farben und exquisite Details. »Der letzte Kaiser« gewann neun Oscars, darunter die Kategorien Bester Film und Bester Regisseur.
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