Tom Hanks, Michael Jeter, Peter Scolari, Nona Gaye
»Der Polarexpress«
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Der Polarexpress
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Nach dem Roman von Chris Van Allsburg
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| Originaltitel |
The Polar Express |
| Genre |
Fantasy-Abenteuerfilm |
| Produktionsland/-jahr |
USA 2004 |
| Produktion/Vertrieb |
Warner |
| Filmlänge |
96 Minuten |
| FSK-Altersfreigabe |
ab 6 Jahren |
| Kinostart |
25.11.2004 |
| DVD-Veröffentlichung |
11.11.2005 |
SchauspielerInnen/ HauptdarstellerInnen
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Tom Hanks Michael Jeter Peter Scolari Nona Gaye Eddie Deezen Charles Fleischer |
Regisseur(e)
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Robert Zemeckis
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Tom Hanks, Michael Jeter, Peter Scolari, Nona Gaye
»Der Polarexpress«
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»Der Polarexpress« ist Robert Zemeckis’ und Tom Hanks’ animierter Weihnachtsfilm um einen kleinen Jungen auf einer Reise zum Nordpol. Am Weihnachtsabend legt sich die Dunkelheit über eine kleine verschneite Stadt. In einem der Häuser macht sich ein Junge gerade bettfertig, während er ernsthaft über die Existenz des Weihnachtsmanns zu grübeln beginnt. Da hält plötzlich ein qualmender Zug vor seinem Haus, und der Schaffner drängt den Jungen zum Einsteigen. Zu dessen Erstaunen sind alle Abteile mit Kindern in Schlafanzügen besetzt. Und mit einem Mal befindet sich der Junge inmitten einer fantastischen Reise zum Nordpol, bei der er nicht nur Santa Claus kennen lernt. (Blickpunkt:Film)
Zuletzt bescherte Robert Zemeckis mit dem von William Broyles Jr. geschriebenen »Cast Away« seinem Hauptdarsteller Tom Hanks die fünfte Oscar-Nominierung. Bei dem fantastischen Weihnachtstrip »Der Polarexpress« haben sich die drei erneut zusammen getan und Chris Van Allsburgs Kinderbuch-Bestseller in Motion-Capture-Technologie verfilmt. Trotz aufwändiger Produktion besitzt das rasante Nordpolabenteuer viel Charme, Einfallsreichtum und Herz und wird in den anstehenden kälteren Tagen der ganzen Familie jede Menge Freude machen. (VideoWoche)
In einem der Häuser der verschneiten kleinen Stadt macht sich am Weihnachtsabend gerade ein Junge bettfertig, während er ernsthaft über die Existenz des Weihnachtsmanns zu grübeln beginnt. Da hält plötzlich ein qualmender Zug vor seinem Haus, und der Schaffner drängt den Jungen zum Einsteigen. Zu dessen Erstaunen sind alle Abteile mit Kindern in Schlafanzügen besetzt. Und mit einem Mal befindet sich der Junge inmitten einer fantastischen Reise zum Nordpol, bei der er nicht nur Santa Claus kennen lernt. (Warner Bros. Pictures)
Aufstehen, einsteigen ... jetzt beginnt die Reise unseres Lebens. In der Weihnachtsnacht erleben wir eine Achterbahnfahrt über Berg und Tal, wir schliddern über Eisflächen, taumeln über Kilometer hohe Brücken und heiße Schokolade wird uns von singenden Kellnern serviert, die uns über alle Maßen faszinieren. Wir sind im Polarexpress! Mit Tom Hanks in der Hauptrolle inszeniert Robert Zemeckis diesen neuen Weihnachtsklassiker im mitreißenden Performance-Capture-Animationsverfahren, das jeden Moment verzaubert. »Glaub nur, was du siehst«, sagt der geheimnisvolle Landstreicher, der mit uns auf die Reise geht. Wir sehen die Wunder. Und wir glauben an sie. Alles einsteigen! (Warner Home Video)
»Der Polarexpress« – alle einsteigen! Nicht weniger haben sich Regisseur Robert Zemeckis und sein Star Tom Hanks in ihrer dritten Zusammenarbeit nach »Forrest Gump« und »Cast Away – Verschollen« vorgenommen, als mit »Der Polarexpress« einen zeitlosen Weihnachtsklassiker zu schaffen. Mit einer revolutionären CGI-Technologie (Motion Capturing) atemberaubend animiert erzählen die beiden verlässlichen Blockbuster-Garanten in ihrer Adaption von Chris Van Allsburgs Bilderbuch von einer magischen Fahrt zum Nordpol.
Die Hauptfigur in »Der Polarexpress« ist ein Junge ohne Namen, der in den Credits als »Hero Boy« bezeichnet wird. Er ist in einem Alter, in dem er an der Existenz des Weihnachtsmanns zu zweifeln beginnt. Zu seinem großen Erstaunen hält in der Weihnachtsnacht ein mysteriöser Zug direkt vor seinem Haus und der sympathische Schaffner lädt ihn zum Einsteigen ein. Der Wagon ist bereits voll mit anderen Kindern in ihren Schlafanzügen, die gespannt der Reise zum Nordpol entgegensehen, wo man Santa Claus und seine Elfen besuchen will. Bis sie alle schließlich wieder zu Hause abgesetzt werden, erleben die Kids eine Reihe von Abenteuern, die Achterbahnfahrten, einen spannenden Wettlauf des auf einem gefroren See entgleisten Zuges gegen das einbrechende Eis, eine erschreckende Begegnung mit lebendigen Puppen, eine Riesenfeier auf dem Nordpolstadtplatz und Bekanntschaft mit dem Weihnachtsmann höchstpersönlich umfassen. Und während Hero Boy wieder an den Weihnachtsmann glaubt und seine kindliche Unschuld bewahrt, erkennen Hero Girl ihr Führungstalent und der Naseweis, dass er noch viel zu lernen hat.
Die Story von »Der Polarexpress« adaptierte Regisseur Robert Zemeckis in Zusammenarbeit mit William Broyles Jr. (»Cast Away – Verschollen«) nach einer 32-seitigen illustrierten Weihnachtsgeschichte des populären Kinderbuchautoren Von Allsburg (»Jumanji«). Folglich verfügten sie über einigen Spielraum, die etwas dünne Vorlage mit aufregend-actionreichem Material für die Generation der Gegenwart aufzupolstern. Obwohl der glänzende Zauber der Ölbild-Vorlage perfekt getroffen wurde, kommt bei all dem von Alan Silvestris omnipräsenten Orchesterscore untermalten Trubel der eigentliche Zauber der Weihnachtszeit zu kurz. Was auch daran liegen mag, dass die Kinder, die allesamt von erwachsenen Schauspielern dargestellt wurden, hier vornehmlich unterwürfig sein müssen: Wirklichen Spaß an ihrem Abenteuer scheinen sie – anders als die Kinder in der unmittelbaren Konkurrenz »Die Unglaublichen« – jedenfalls nie zu haben.
So sind es vor allem die Naturaufnahmen, insbesondere eine majestätische Sequenz mit der durch die Winterwildnis fliegenden Fahrkarte und malerisch schöne Nordlichter, die beeindrucken und in denen der »Polarexpress« wirklich volle Fahrt aufnimmt. Beeindruckend ist gewiss auch die Leistung von Tom Hanks, den man in insgesamt fünf Rollen erleben darf: als Hero Boy, Schaffner, von Woody Guthrie inspirierter blinder Passagier, der ein magisches Geheimnis hat, Vater und schließlich sogar Weihnachtsmann.
»Der Polarexpress« ist ein allamerikanischer Beitrag zum Weihnachtsfest wird geboten, in dem Jungen in den Stars and Stripes schlafen und zum Schluss Aerosmith inmitten der Elben den Xmas-Rock´n´Roll anstimmen. Verpackung und Umsetzung stimmen, einzig nach einer wärmenden Seele sucht man vergebens im kunterbunten Treiben, das nur dem vertraut, was man sieht, und sich dem Motto des Films kaum zu seinem etwas kalten Herzen nimmt: »Manchmal sind die Dinge, die wir nicht sehen, am echtesten.«
(Blickpunkt:Film)
»Der Polarexpress« war dazu bestimmt, ein feste Größe unter den Weihnachtsfilmen zu werden und läutete gleichzeitig eine neue Ära des komplett digitalen Filmemachens ein. Die Meinungen der Kritiker und Zuschauer waren gespalten zwischen jenen, die den Film schon jetzt als Klassiker feierten, welcher den visuellen Reichtum und die sinnträchtige Unschuld des bekannten Kinderbuchs von Chris Van Allsburg einfängt und anderen, die der Ansicht waren, dass der innovative Gebrauch des »Performance Capture« – einer Technik, mit der die Handlungen und Bewegungen der Schauspieler akkurat auf digitale Charaktere übertragen werden – eine seltsame und nicht wirklich lebensnahe Ablenkung von dem epischen Nordpolabenteuer der Geschichte darstellt. In jedem Falle wird hier der Geist von Weihnachten auf eine angenehme, warmherzige Art und Weise gefeiert – speziell für Kinder, die nahezu aus dem Alter herausgewachsen sind, wo sie an den Weihnachtsmann glauben.
Tom Hanks ist der nominelle Star in »Der Polarexpress« und spielt fünf verschiedene im Computer erschaffene Charaktere, aber die visuelle Umsetzung stiehlt ihm die Schau, wobei Regisseur Robert Zemeckis weiterhin seinen Weg auf der ständigen Suche nach technischer Innovation verfolgt. Egal, wie man auf die vielen hier dargestellten Wunder reagiert: es ist deutlich, dass »Polarexpress« einen bemerkenswerten Meilenstein innerhalb der digitalen Revolution des Kinos darstellt. Sollte der Film zudem den Zuschauer (trotz der enormen Ansammlung von hektischen Elfen) mit der Freude des Weihnachtsfestes erfüllen, ist das um so besser.
(Jeff Shannon, Amazon )
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