»Der Letzte macht das Licht aus!« ist eine TV-Tragikomödie über drei arbeitslose Berliner Bauarbeiter, die Norwegisch lernen, um einen Job in Skandinavien zu ergattern. »Liebenswerte Loser« werden Figuren wie jene aus diesem »Kleinen Fernsehspiel« von Clemens Schönborn (Buch: Schönborn und Knud Kohr) gern genannt: Sie sind irgendwie sympathisch, aber zu etwas bringen werden sie es nie. (Blickpunkt:Film)
»God dag, alle sammen. Hva heter Du?« 20 Berliner Bauarbeiter lernen Norwegisch, drücken noch mal die Schulbank. Sie wollen in das Land der Fjörde auswandern, weil sie in Deutschland keinen Job mehr finden. In Norwegen sind deutsche Handwerker noch gefragt. Und so haben sich die Männer entschlossen, dahin zu gehen, wo es noch Arbeit für sie gibt. Ab heute lernen sie acht Wochen lang jeden Tag Norwegisch. Das Arbeitsamt bezahlt ihnen den Sprachkurs, eine Jobagentur vermitteltsie an einen norwegischen Arbeitgeber. Dann wollen sie ihre Heimat verlassen. Vielleicht für ein paar Jahre, vielleicht für immer.
Jeden Tag treffen sie sich im Unterricht und abends zusammen auf ein Bier. Schimpfen über die Gastarbeiter, die ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen. Doch bald sind sie selbst Gastarbeiter.
Silvio (Mario Irrek), 38, Zimmermann. Seine Freundin findet seinen Entschluss, weg zu gehen, richtig. Doch Silvio kommt damit nicht klar: Will sie ihn etwa los werden? Norbert (Jürgen Tarrach), Ältester im Kurs und Meister. Ein verzweifelter Optimist, der zwangsgepfändet wird. Er verschweigt es lieber, als zugeben zu müssen, dass er etwas nicht im Griff hat. Seine Frau Kathrin will nicht mit ihm Auswandern, doch auch das will er nicht wahrhaben. Micha (Wolfram Koch), ein introvertierter Maurer, erledigt alles Notwendige, ihn hält nichts mehr in Deutschland. Ausgerechnet er läuft nun seiner großen Liebe Ella (Jenny Schily) über den Weg.
»Der Letzte macht das Licht aus!« ist eine Komödie über Männer, die in ihrer Heimat nicht mehr gebraucht werden – und über Frauen, die damit fertig werden müssen.
(ZDF)
20 Berliner Bauarbeiter drücken zusammen die Schulbank. Sie wollen nach Norwegen auswandern. In Norwegen herrscht Vollbeschäftigung; da sind deutsche Handwerker gefragt. Und so haben sich die Männer entschlossen, dahin zu gehen, wo es noch Arbeit für sie gibt. Das Arbeitsamt bezahlt ihnen den Sprachkurs, eine Jobagentur vermittelt sie dann an einen norwegischen Arbeitgeber. Ab heute werden sie acht Wochen lang jeden Tag Norwegisch lernen. Danach wollen sie ihre Heimat verlassen. Vielleicht für ein paar Jahre, vielleicht für immer.
Da ist Silvio, ein Zimmermann. Seine Freundin Mandy findet seinen Entschluss wegzugehen richtig. Will sie ihn etwa loswerden? Norbert, der Älteste im Kurs, ist ein verzweifelter Optimist, der lieber eine Zwangspfändung verschweigt, als zuzugeben, dass er als Meister etwas nicht im Griff hat. Dass seine Frau lieber in Deutschland bleiben möchte, will er nicht wahrhaben. Und da ist Micha, ein introvertierter Mauer, der schon ab dem ersten Kurstag alles Notwendige fürs Auswandern erledigt.
Jeden Tag treffen sie sich im Unterricht. Ihre Lehrerin ist Anne aus Oslo. Vom Bauarbeiter zum Sprachschüler: Das ist nicht leicht. Zugeben, dass man etwas nicht kann: noch schwerer.
Es gibt viel zu klären und die Zeit läuft. Silvio versucht Fakten zu schaffen: hinter Mandys Rücken organisiert er die Hochzeit der beiden. Wenn sie erstmal verheiratet sind, wird Mandy doch wohl mit ihm kommen! Norbert weiß nicht, was schlimmer ist: Dass seine Frau ihre Zukunft in Deutschland ohne ihn plant, oder dass die Jungs im Kurs davon erfahren? Und bei dem schüchternen Micha? Ist die Frau, der er nur schnell seine kaputte Waschmaschine angedreht hat, etwa die Liebe seines Lebens?
Was tun, wenn man den Abschiedsschmerz wegspülen will, aber pleite ist? Da machen sich alle gemeinsam mit dem Vorschlaghammer auf die Suche nach einer Flasche Korn, die Micha vor Jahren am Potsdamer Platz eingemauert hat. 17er oder 19er Stock? Oder doch im Bürohaus gegenüber?
(Rois Pictures)
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