Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Josh Charles
»Der Club der toten Dichter«
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Der Club der toten Dichter
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Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Josh Charles
»Der Club der toten Dichter«
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In »Der Club der toten Dichter« bringt ein neuer Literaturlehrer Farbe in den vor Traditionen erstarrten Internatstrott und lehrt seine Schülern eine neue Sicht des Lebens. Peter Weirs’ Meisterwerk »Der Club der toten Dichter« zelebriert mit grandiosen Bildern und überragenden Schauspielleistungen das Kino der Gefühle. (Blickpunkt:Film)
In wunderschönen Bildern fängt Peter Weir (»Der einzige Zeuge«) in »Der Club der toten Dichter« den entscheidenden Schritt zum Erwachsenwerden einer Gruppe von Schülern ein, deren Sicht des Lebens sich durch das Verständnis ihres Lehrers (Starkomiker Robin Williams in seiner besten Rolle) für immer verändern wird. Die perfekt inszenierten, oft schmerzhaft realistischen Szenen sind geprägt von der poetischen Atmosphäre und der ungeheuren Vitalität dieses Films. »Der Club der toten Dichter«, das meisterliche Plädoyer für Kreativität und den Glauben an sich selbst, ist mit über drei Millionen Zuschauer einer der ganz großen Kinohits des Jahres und wird sich wegen seiner ungeheuren Popularität auch auf Video als Publikumsrenner erweisen. (VideoWoche)
Der neue Literaturlehrer John Keating (Robin Williams) bringt 1959 frischen Wind in das Traditionsinternat Welton und inspiriert seine ansonsten zur Disziplin erzogenen Schüler durch sein unorthodoxes Vermitteln von Poesie zu freiem Denken. Des Nachts treffen sie sich zu Lesungen in einer alten Höhle. Der Junge Neil (Robert Sean Leonard) entdeckt seine Liebe zur Schauspielerei. Als sein gestrenger Vater (Kurtwood Smith) davon erfährt, nimmt er Neil von der Schule. Seiner Träume beraubt, erschießt sich Neil. Lehrer Keating wird verantwortlich gemacht und der Schule verwiesen. Als er seine Bücher abholt, sprechen ihm seine Schüler durch kollektive Verweigerung ihren Dank für seine Menschlichkeit aus. (VideoMarkt)
»Carpe diem! Nutze den Tag!« ist der wichtigste Lehrsatz des Englischlehrers John Keating (Robin Williams). Mit großer Ausstrahlung und neuen Lehrmethoden bringt er die gesamte Schule, ein Internat für Jungen, und ihre starren Traditionen völlig durcheinander. Mit Humor und Menschlichkeit kämpft er für Poesie, Liebe und Phantasie, die das Leben lebenswert machen. Er lehrt seine Schüler Persönlichkeit zu entwickeln und sich selbst treu zu bleiben. Doch damit macht er sich unbeliebt. Seine Gegner schrecken vor nichts zurück, und ein Verräter ist schnell gefunden ... (Touchstone Pictures)
Das Credo des Welton-Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll.
Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. »Carpe Diem!« (Nutze den Tag!), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen.
Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt.
»Der Club der toten Dichter« ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. »Der Club der toten Dichter« ist ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (»Gattaca«, »Große Erwartungen«) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere.
Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim »Club der toten Dichter« Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in »Der einzige Zeuge« eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie »Green Card« werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner Mediensatire »Die Truman Show« international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern.
(Benno Limberg, Amazon )
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