Ali Barkai, Youssouf Djaoro, Aziza Hisseine, Djibril Ibrahim
»Daratt«
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| Originaltitel |
Daratt |
| Genre |
Filmdrama |
| Produktionsland/-jahr |
Tschad/F/B 2006 |
| Produktion/Vertrieb |
Kairos |
| Filmlänge |
93 Minuten |
| FSK-Altersfreigabe |
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| Kinostart |
6.3.2008 (KW 10/2008) |
| DVD-Veröffentlichung |
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SchauspielerInnen/ HauptdarstellerInnen
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Ali Barkai Youssouf Djaoro Aziza Hisseine Djibril Ibrahim Khayar Oumar Defallah Fatimé Hadje |
Regisseur(e)
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Mahamet-Saleh Haroun
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Ali Barkai, Youssouf Djaoro, Aziza Hisseine, Djibril Ibrahim
»Daratt«
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Ein afrikanischer Junge soll seinen Vater rächen. Atim hat seinen Vater nie kennengelernt, denn der wurde kurz vor seiner Geburt ermordet. 16 Jahre später erlässt die Regierung des Tschad eine Amnestie für alle während des Bürgerkrieges begangenen Verbrechen. Wird Atim (Ali Barkai) den Wunsch seines blinden (!) Großvaters erfüllen und den Tod seines Vaters rächen? »Daratt« ist ein kleiner, unscheinbarer Film, der mit einfachsten Mitteln ein Zeichen der Hoffnung setzt. (Cinema)
»Daratt« ist ein Drama über einen jungen Mann, der im Tschad nach dem Mörder seines Vaters sucht. »Daratt« wurde bei den 63. Internationalen Filmfestspiele in Venedig 2006 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. (VideoMarkt)
In Daratt im Tschad sucht ein junger Mann nach dem Mörder seines Vaters. Er wird an unerwarteter Stelle fündig: Der Mörder ist der Bäcker, bei dem der junge Mann in die Lehre geht. Er findet heraus, dass der Bäcker wie viele andere Täter von der staatlichen Gerechtigkeitskommission begnadigt wurde. Wie soll der junge Mann reagieren? (Blickpunkt:Film)
Eine Meditation über Amnestie und Toleranz präsentiert der afrikanische Regisseur Mahamet Saleh-Haroun (sein »Bye Bye Africa« lief 1999 in Venedig) in seiner dritten Spiefilmarbeit, die er unter schwersten Bedingungen vor Ort im bürgerkriegszerfressenen Tschad realisierte. Dabei geht er der Frage nach, welchen Preis ein Einzelner zu bezahlen bereit sein kann, den anderen zu akzeptieren. (VideoWoche)
»Daratt« evoziert in eindringlichen Sequenzen einen Kreislauf aus Gewalt und ungesühnter Schuld, der keinen Ausweg zu kennen scheint. Am Ende jedoch gelangt der Film zu einer der überraschendsten Auflösungen, die ich seit langem gesehen habe: In ein und derselben Geste stecken sowohl Rache als auch Versöhnung. (taz)
Der vom Bürgerkrieg zerrissene Tschad: Der 16-jährige Atim (Ali Barkai) erhält von seinem Großvater einen Revolver, damit er den Mann töten kann, der seinen Vater getötet hat. Atim verlässt sein Dorf und geht in die Hauptstadt N´Djamena auf der Suche nach einem Mann, den er nicht kennt. Er findet den Mörder namens Nassara (Youssouf Djaoro), der sich mittlerweile niedergelassen hat und eine Bäckerei betreibt. Atim lässt sich als Lehrling einstellen und beginnt das Handwerk zu lernen. Langsam kommen die beiden sich näher. Nassara ahnt nichts von Atims wirklichen Plänen und möchte ihn sogar als Sohn adoptieren. Dieser ist zunehmend unsicher, ob er Rache nehmen soll und erkennt in dem Bäcker die Vaterfigur, die er immer vermisst hat. Die Beziehung, die Atim zum Mörder seines Vaters entwickelt, ist zu komplex, als dass eine Pistole Klarheit schaffen könnte. Und doch läuft alles auf eine gewaltsame Konfrontation hinaus ...
Regisseur Mahamat-Saleh Haroun machte bereits mit seinem preisgekrönten Drama »Abouna – Der Vater« auf sich aufmerksam. Sein Film »Daratt« fragt auf eindringliche Weise nach der Möglichkeit von Vergebung. Der Film erhielt bei Filmfestspielen in Venedig den Großen Spezialpreis der Jury. Der berühmte afrikanische Musiker Wasis Diop komponierte die faszinierende Begleitmusik.
(Kairos Filmverleih)
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