Greg Timmermans, Laura Verlinden, Titus De Voogdt, Marijke Pinoy
»Ben X«
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| Originaltitel |
Ben X |
| Genre |
Filmdrama |
| Produktionsland/-jahr |
B/NL 2007 |
| Produktion/Vertrieb |
Kinowelt Filmverleih |
| Filmlänge |
91 Minuten |
| FSK-Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Kinostart |
8.5.2008 (KW 19/2008) |
| DVD-Veröffentlichung |
21.11.2008 |
SchauspielerInnen/ HauptdarstellerInnen
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Greg Timmermans Laura Verlinden Titus De Voogdt Marijke Pinoy Pol Goossen César Pinoy |
Regisseur(e)
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Nic Balthazar
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Greg Timmermans, Laura Verlinden, Titus De Voogdt, Marijke Pinoy
»Ben X«
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Ein Außenseiter flüchtet sich in virtuelle Welten. Online-Rollenspiele sind Fluch, aber auch Segen, wie die mutige Gesellschaftsstudie »Ben X« beweist. Nachts stellt sich Ben (Greg Timmermans) jeder Gefahr. Scarlite (Laura Verlinden), die ihn bewundert und liebt, ist dabei stets an seiner Seite. Doch am Morgen muss Ben seine treue Cybergefährtin verlassen. In der Schule beginnt für den tyrannisierten Außenseiter die tägliche Höllenqual, denn Ben ist Autist ... Fazit: Das moderne Sozialdrama »Ben X« beeindruckt durch mutige Statements und seine innovative Online-Optik. (Cinema)
Das bewegende Teenagerdrama »Ben X« über einen Außenseiter zwischen Wirklichkeit und Online-Welt eröffnet auf der Berlinale die Sektion »Generation 14 Plus«. Ben ist ein hochintelligenter und hypersensitiver Außenseiter, der sich aus der realen Welt gerne in die des Online-Spiels »Archlord« flüchtet. Nur dort ist er ein Held und hat eine tolle Freundin. In der Schule ist er passives Mobbing-Opfer, das sich weder seiner für ihn kämpfenden Mutter noch wohlwollenden Lehrern öffnet. (VideoMarkt)
Der belgische Schriftsteller Nic Balthazar legt mit der Verfilmung seines eigenen Jugendbuches »Nichts war alles, was er sagte« ein reifes Regiedebüt über Toleranz und Intoleranz hin. In seinem bewegendem Teenager-Drama »Ben X« betrachtet er seinen Problemprotagonisten (perfekt besetzt mit Greg Timmermans) mit großer Zärtlichkeit statt Mitleid. (VideoWoche)
Nicht nur die Hauptfigur ist anders, der ganze Film unterscheidet sich von dem, was sich an die Zielgruppe Jugend richtet. Als Kind wurde Ben (Greg Timmermans) von Arzt zu Arzt gereicht, die Diagnosen waren vielfältig, Autismus die nahe liegende. Der hochintelligente und hypersensitive Außenseiter verzichtet auf verbale Kommunikation, strukturiert den Alltag nach seltsamen Regeln und Ritualen, angefangen vom Waschen, Anziehen bis zum Essen oder das Haus verlassen, selbst die fürsorgliche Mutter, die wie eine Löwin für ihn kämpft, kann die Abkapselung nicht aufbrechen. Ben ist im Online-Spiel »Archlord« ein toller Held, der sich in der Wirklichkeit nicht wehrt, dem Mobbing der Mitschüler ausgesetzt ist.
Mit seiner Internetgefährtin Scarlite (Laura Verlinden) meistert er alle Herausforderungen, denen er im wahren Leben nicht im mindesten gewachsen ist. Als zwei besonders gewalttätige Kids ihn vor der Klasse demütigen, ihm die Hose vom Körper reißen und er halbnackt unter dem Gejohle des wilden Haufens leidet, ist das Maß voll. Dennoch vermag er es nicht, sich den Lehrern oder seiner Mutter (Marijke Pinoy) mitzuteilen. Ein mitfühlender Junge gibt ihm die »Happy Slapping«-Bilder, die er unter seelischen Qualen immer wieder anschaut. Ein weiteres Zusammentreffen mit den beiden Hauptquälgeistern bringt ihn zu dem Entschluss, seinem Leben ein Ende zu setzen: Game Over. In diesem Augenblick tritt Scarlite leibhaftig an seine Seite. Traum oder Realität – Ben findet sein ureigenes Universum.
(Blickpunkt:Film)
»Ben X« ist ein bildgewaltiges Porträt eines autistischen, onlinesüchtigen Jugendlichen. Inspiriert durch einen Zeitungsbericht über den Selbstmord eines autistischen 14-Jährigen, erzählt der beeindruckende Debüt-Film »Ben X« des belgischen Journalisten Nic Balthazar die Leidensgeschichte Ben Vertriests (Greg Timmermans). Von seinen Mitschülern permanent gedemütigt, flüchtet dieser in die virtuelle Welt eines Online-Rollenspiels. Balthazar spielt dabei mit den Gestaltungsmitteln der Computergames und des Fernsehens und zeichnet dabei treffend das Bild einer zutiefst mediatisierten und kommerzialisierten Jugendkultur. (Arthouse)
»Ben X« läuft als Wettbewerbsbeitrag auf der Berlinale 2008 in der Sektion »Generation 14plus
One Line Synopsis«. »Ben X« ist ein rasant inszeniertes Drama um einen Außenseiter mit einer furiosen Mischung aus Online-Game und Realfilm.
Ben (Greg Timmermans) ist anders. Er lebt in seiner eigenen Welt, in der er in seinem liebsten Onlinespiel »Archlord« Heldentaten besteht. Er spielt es, wann immer er kann und versucht, für die Widrigkeiten des wahren Lebens zu trainieren. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite (Laura Verlinden) meistert er alle Herausforderungen und Gefahren, die ihn in der realen Welt überfordern. Der harte Alltag in der Schule ist für den verschlossenen Außenseiter eine tägliche Höllenqual. Immer wieder wird er von seinen Mitschülern gemobbt und tyrannisiert. Ben fasst einen Plan: Er will mit allem Schluss machen. Game Over. Da tritt das Mädchen aus dem Onlinespiel in sein Leben ...
Pressenotiz
Das rasant inszenierte Regiedebüt »Ben X« des belgischen Schriftstellers Nic Balthazar, der damit sein eigenes Jugendbuch »Nichts war alles, was er sagte« verfilmt hat. Mit seiner furiosen Mischung aus Realfilm und Onlinespiel ist »Ben X« der erfolgreichste flämische Film der letzten Jahre und setzt derzeit weltweit zu einem sensationellen Siegeszug auf Filmfestivals an. Auf dem »Montreal World Film Festival 2007« wurde »Ben X« gleich mehrfach ausgezeichnet. In den Hauptrollen brillieren Greg Timmermans, der damit sein vielversprechendes Kinodebüt gibt, sowie die bezaubernde Laura Verlinden.
(Kinowelt Filmverleih)
Filmpreise und Auszeichnungen für den Film »Ben X« von Nic Balthazar (Auswahl):
• Montreal World Film Festival 2007: Hauptpreis, Publikumspreis, Preis der ökumenischen Jury
• Filmfest in Abu Dhabi 2007: »Schwarze Perle« als Bester Film
(Kinowelt Filmverleih)
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