»Animals in Love – Tierisch verliebt« Kritiken Infos aktuelle Angebote
Laurent Charbonnier (»Nomaden der Lüfte«) hat Giraffen, Elefanten und andere Tiere beim Liebesspiel beobachtet. Können Tiere sich verlieben? Laurent Charbonnier, Regisseur und Kameramann (»Nomaden der Lüfte«), ist davon überzeugt. In einer überwiegend unkommentierten Aneinanderreihung meist heiter-unbeschwerter Szenen zeigt er, wie Vögel, Insekten, Amphibien und Säugetiere aus aller Welt sich herausputzen, um Partner werben, Rivalen vertreiben, turteln, schmusen, sich paaren und den Nachwuchs pflegen. In dem Bemühen, zärtliche Gesten zwischen Löwe und Löwin, Affe und Äffin als Beweis für romantische Gefühle zu verkaufen, vergisst Regiedebütant Charbonnier, dass ein Zuviel an Harmonie häufig Langeweile nährt. So erinnern seine verklärenden, spannungsarmen Tieraufnahmen allzu oft an die bunten Bildchen eines trivialen Poesiealbums. (Cinema)
»Animals in Love – Tierisch verliebt« ist eine aufwendig realisierte Dokumentation über das Verführungs- und Paarungsverhalten der Tiere. Dass Sex auch unter Mehrbeinern ein Millionengeschäft ist, darauf setzt diese französische Dokumentation über animalische Paarungsgewohnheiten. »Birds do it, bees do it, even educated flees do it«, wusste schon Cole Porter und schlug die Brücke zwischen menschlichem und tierischem Liebesverhalten. Parallelen zeigt auch Laurent Charbonnier auf, einer der Kameramänner von »Nomaden der Lüfte«, der mit »Animals in Love – Tierisch verliebt« seinen ersten Kinofilm vorlegt. (VideoMarkt)
80 ausgewählte Arten demonstrieren, wie erfindungsreich Tiere um Partner werben, um sich fortzupflanzen. Man putzt sich heraus, balzt und flirtet, brüstet sich mit Stärke, zeigt Zärtlichkeit und schließlich, dass sich Akt und Annäherung im Aufwand deutlich unterscheiden. Wenn dann der Nachwuchs kommt, erfüllt sich der Auftrag der Natur in größtem, wenn auch vielleicht nur kurzem Frieden. (Blickpunkt:Film)
Bei »Nomaden der Lüfte« war Laurent Charbonnier noch einer von vielen Kameramännern. »Animals in Love – Tierisch verliebt« ist nun sein Regiedebüt, eine in 16 Ländern gedrehte Dokumentation über animalische Paarungsstrategien. In verschiedene Phasen unterteilt, reiht der Film etwas spannungsarm Tier an Tier, arbeitet aber die Vielfalt und die Komik verführerischen Verhaltens gut heraus. (VideoWoche)
Im Tierreich wird heftig gebalzt – was für drollige bis haarsträubend komische Verhaltensweisen dabei auftreten, begutachtet die Natur-Dokumentation »Animals in Love – Tierisch verliebt«: Neben Turteln und Tanzen schwingen sich die Verführer zu allzu menschlichen Allüren auf – ob als selbstbewusste Don Juans, als opportunistische Schaumschläger oder als ungeschickte Verlierer, die zwar keine Chance bei der Partnerwahl haben, aber umso liebenswertere Zeitgenossen sind. (CinemaxX CineNews)
Verliebt turteln und tanzen die verschiedensten Tiere miteinander, um ihren Partner zu umwerben und zu erobern. Die tierischen Hauptdarsteller im Reigen der Verführung sind dabei nur allzu menschlich: wir erleben den selbstsicheren Don Juan, die opportunistischen Diebe und Blender sowie die tollpatschigen Verlierer, die nicht wirklich erfolgreich werben, aber um so liebenswerter sind, wenn sie sich untereinander necken.
»Animals in Love – Tierisch verliebt« ist eine faszinierende Naturdokumentation über die Verführungskünste und den Liebesakt der Säugetiere, Amphibien und Insekten. Hautnah beobachten wir das vielfältige Liebesleben und sehen, dass nicht nur Menschen auf der Suche nach einem Partner einfallsreich und kreativ sind. Unter der Regie von Laurent Charbonnier (Kameramann bei »Nomaden der Lüfte«) produziert Jean-Pierre Bailly (Produzent von »Der letzte Trapper«) einen Film, der vor Lebensfreunde nur so strahlt!
Die Musik zu »Animals in Love« liefert Philip Glass. Er experimentiert mit den verschiedenen Liedern und Geräuschen aus der Tierwelt, spiegelt mit seinen Kompositionen die visuelle Schönheit der bunten Liebesgeschichten wieder und unterstreicht die komischen und ironischen Momente im Leben der in freier Natur lebenden Tiere.
(Universum Film)
• 500 Drehtage
• 80 Stunden Bildmaterial
• 170 Tierarten, die gefilmt wurden
• 80 Tierarten, die im Film erscheinen
• Gefilmt In über 16 Ländern
• Bei Temperaturen von -30°C bis +50°C
• 2 Jahre Produktionszeit
Zu jeder Jahreszeit erklingen auf unserem Planeten neue Schreie, lautes Kreischen, und Rufe der Tiere. Tänze und Balzgebärden sind oft der beste Weg, um zu verführen. Es werden Paraden und musikalische Einlagen präsentiert, die genau so gut auf dem Broadway aufgeführt werden könnten, manchmal sind sie komisch, manchmal süß, aber immer spektakulär. Delfine, Löwen, Clownfische, verschiedene Vögel, Kängurus, Affen, Krabben und Insekten: alle wollen sich paaren und neues Leben entstehen lassen.
Ihre Liebesrituale ähneln oft dem Verhalten des Menschen. In berührenden und einmaligen Bildern nimmt uns »Animals in Love – Tierisch verliebt« mit zu den verschiedensten Orten rund um den Globus und bringt uns mitten hinein in die außergewöhnlichsten Liebesgeschichten, die jemals erzählt wurden, um sie aus nächster Nähe beobachten zu können.
»Animals in Love – Tierisch verliebt« zeigt die verschiedensten Tierarten, wie sie in unterschiedlichen Momenten ihre Verführungskünste präsentieren. Sie begegnen sich genau so wie Menschen, gesteuert von Gefühlen, und werden nicht bloß als tierische Lebewesen dargestellt. Ihr Liebesspiel scheint so wie Begegnungen zwischen Männern und Frauen, manchmal erfolgreich, manchmal nicht. Allerdings kann ein paarungsbreiter Hirsch bis zu 30% seines Körpergewichts verlieren, bis ihn eine Hirschkuh schließlich erhört. Für Stolz ist hier also keine Platz, weil sonst das Überleben der Spezies auf dem Spiel stehen würde.
Zärtlichkeit und Zuneigung werden offen gezeigt und sind sehr häufig zu beobachten, besonders bei den Orang-Utans, die niemals müde werden ihre Gefährten zärtlich zu berühren. Umarmungen und Küsse sind genauso Teil des alltäglichen Lebens der Tiere wie bei den Menschen. Diese Tiere haben ein unglaubliches Talent, wenn es um das Verführen der Partner geht: sie tanzen, singen, kämpfen, bauen kunstvolle Nester, bieten Geschenke an und verströmen einen betörenden Duft.