|
|
|
Die Besatzung des Weltraumfrachters »Nostromo« entdeckt auf einem abgelegenen Planeten die übel zugerichteten Reste einer extraterrestrischen Raumfahrtmission und fängt sich dabei einen blinden Passagier ein. Der ungebetene Gast, ein rasant wachsendes, intelligentes Echsenmonster, macht sich an Bord der »Nostromo« selbständig und beginnt aus den weitläufigen Lüftungsanlagen heraus einen gnadenlosen Vernichtungsfeldzug gegen die Mannschaft. »Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt« überzeugt weniger durch die reichlich konventionelle Geschichte als die aufwendige und atmosphärische Umsetzung, die den Film »Alien« Kultstatus erlangen ließ. (Blickpunkt:Film)
Die Besatzung des Raumkreuzers »Nostromo« wird das Opfer eines fremdartigen Organismus, der die Mannschaft nach dem 10-Kleine-Negerlein-Prinzip minimiert. 1979 setzte Regisseur Ridley Scott mit seinem düsteren Sci-Fi-Horroralptraum »Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt« neue Maßstäbe hinsichtlich Schockdramaturgie und atmosphärischer Umsetzung. In den folgenden 18 Jahren lieferten James Cameron, David Fincher und Jean-Pierre Jeunet ihre »Alien«-Fortsetzungen ab, die ebenso beklemmend finster waren wie das Original und bei Cameron und Jeunet zudem mit einer Überdosis Action aufgepeppt wurden. Sigourney Weavers Ripley wurde zur Prototypin der modernen Action-Heroin, wobei nicht einmal ihr selbstloser Opfertod am Ende des dritten Teils die Monster stoppen kann, wie Jeunets einfallsreicher vierter Teil zur Freude des Publikums belegt. (VideoWoche)
Die Besatzung des Raumkreuzers »Nostromo« ist nach einem Erkundungsflug auf dem Rückweg zur Erde. Aufgrund eines Computer-Notsignals landet die Crew auf einem unbekannten Planeten. In einem Raumschiff-Wrack entdeckt die Mannschaft ein fremdartiges Wesen, das trotz aller Vorsicht an Bord gelangt. Das scheinbar harmlose Wesen entwickelt sich zu einer tödlichen Gefahr. Auf grauenvolle Weise tötet es ein Besatzungsmitglied nach dem anderen ... (20th Century Fox)
Als »Alien« 1979 in die Kinos kam, war der Film eine Sensation. Es war nicht nur sein ungewöhnliches Design, in der Gegenwart und Zukunft zu einem vollkommen eigenständigen Weltbild verschmolzen, und es war nicht nur das von dem Schweizer Künstler H.R. Giger erschaffene Monster, das den Film aus der Flut der durch Krieg der Sterne losgetretenen Welle von SciFi-Filmen hervorhob.
»Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt«, wie der Film in voller Länge heißt, war in dieser Phase, Ende der 1970er-Jahre, der erste SciFi-Horrorfilm, ein Film, der ein vollkommen neues Schreckensszenario entwarf. So ist es nicht nur das furchteinflößende Monster, das in diesem Film Schrecken verbreitet und die Besatzung eines Raumschiffes im Verlauf des Filmes kräftig dezimiert. Regisseur Ridley Scott lässt in seinem Film zwei Monster auf die Akteure los.
Neben dem sichtbaren, fürchterlichen Monster mit seinem Durst nach menschlichem Blut gibt es ein unsichtbares, möglicherweise viel schrecklicheres Monster: Die Enge des Raumschiffes, in dem die Menschen um ihr Leben kämpfen. Es besteht aus Gängen, Lüftungsschächten, verschiedenen Decks, Lade- und Maschinenräumen, umgeben von Tonnen undurchdringbaren Stahls auf einem beschränkten Raum, der kein Entkommen erlaubt. In diesem Raum treffen sie zusammen, das menschliche Element auf der einen Seite und der unsagbare Schrecken, der Monster, der Schatten des Todes auf der anderen. Das sichtbare Monster wächst mit der Angst seiner Opfer; es weidet sich an deren Eingeweiden; es wird zum Verkünder des Untergangs – und lässt es zwei Stunden lang in der Magengrube des Zuschauers gewaltig rumoren.
Heute, fast 30 Jahre nach seiner Uraufführung, ist »Alien« einer der ganz wenigen Science-Fiction-Filme, die sich auch im Horrorgenre als Klassiker etablieren konnten.
(Christian Lukas, Amazon )
Wurde der Zuschauer schon durch das aufwändig animierte Menü an Bord des Raumfrachters »Nostromo« versetzt, so kann er durch das reiche Bonusmaterial auf der DVD von »Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt« noch tiefer in das Alien-Universum eintauchen. Neben dem Off-Kommentar von Regisseur Ridley Scott gibt es eine Vielzahl an geschnittenen Szenen: Insgesamt 12 Sequenzen mit einer Gesamtlaufzeit von 19 Minuten wurden aus dem fertigen »Alien«-Film entfernt, aus Gründen des Timings, des Tempos oder der Spannung. Hier werden sie jeweils mit erläuternden Anmerkungen präsentiert. Die prall gefüllte Galerie bietet die Produktionsentwürfe der Comic-Künstler Moebius (u.a. Design für »Das fünfte Element«) und Ron Cobb (u.a. Design für »Conan der Barbar«), dem SciFi-Maler Chris Foss (unzählige Genre-Buchumschläge) und natürlich dem Schöpfer des »Alien«, H.R.Giger. (20th Century Fox)
» Amazon-Direktlinks: Alle Infos zu
Tom Skerritt , Sigourney Weaver , Veronica Cartwright , John Hurt und
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
bei Amazon.de ansehen.
|