Anamaria Marinca, Laura Vasiliu, Vlad Ivanov, Alexandru Potocean
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage«
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4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage
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| Originaltitel |
4 luni, 3 saptamini si 2 zile / 4 Months, 3 Weeks and 2 Days |
| Genre |
Filmdrama |
| Produktionsland/-jahr |
ROM 2007 |
| Produktion/Vertrieb |
Concorde |
| Filmlänge |
108 Minuten |
| FSK-Altersfreigabe |
ab 16 Jahren |
| Kinostart |
22.11.2007 (KW 47/2007) |
| DVD-Veröffentlichung |
16.4.2008 |
SchauspielerInnen/ HauptdarstellerInnen
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Anamaria Marinca Laura Vasiliu Vlad Ivanov Alexandru Potocean Ion Sapdaru Teodor Corban |
Regisseur(e)
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Cristian Mungiu
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Anamaria Marinca, Laura Vasiliu, Vlad Ivanov, Alexandru Potocean
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage«
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Die beiden Studentinnen Otilia (Anamaria Marinca) und Gabita (Laura Vasiliu) lassen sich im kommunistischen Rumänien auf eine illegale Abtreibung ein – mit ungeahnten Folgen. Obwohl das rumänische Drama »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« beim Festival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, verdient es kaum das Prädikat »unverzichtbar«. »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« erzählt von einer Studentin, die einer Freundin bei einer illegalen Abtreibung hilft, und schildert den Alltag der Ceaucescu-Diktatur in lichtlosen, grauen Bildern. Die Ästhetik des Kunstlosen soll den dokumentarischen Charakter unterstreichen – ein verspäteter »Dogma«-Film, sozusagen. Doch das blutleere Spiel und Szenen, die den Handlungsfluss unmotiviert stoppen, lösen nicht Mitgefühl, sondern Verdruss aus. (Cinema)
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist eine schmerzhaft intensive Geschichte einer illegalen Abtreibung im kommunistischen Rumänien. Studentin Gabita (Laura Vasiliu) will abtreiben, doch unter Ceausescu ist das verboten. Ihre beste Freundin und Zimmergenossin Otilia (Anamaria Marinca) macht das notwendige Geld und einen Engelmacher ausfindig. Der demütigt die Mädchen und als er merkt, dass Gabitas Schwangerschaft über den vierten Monat hinaus ist, verlangt er nicht nur eiskalt mehr Geld, sondern auch Sex. (Blickpunkt:Film)
Cristian Mungiu inszeniert das Filmdrama »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« schnörkellos und in großer Unerbittlichkeit. Jede Szene ist in langen Einstellungen gedreht, die oft statische Kamera registriert minutiös das Schreckliche, verzichtet trotz Nacktheit auf spekulative und spektakuläre Aufnahmen, bleibt in jeder Situation den Protagonistinnen nahe und begegnet ihnen mit Respekt. »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist ein verdienter Palmen-Gewinner. (VideoWoche)
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist ein bewegendes Abtreibungsdrama von Cristian Mungiu, das 2007 die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes gewann. Zwei junge Frauen wollen darin während der Ceausescu-Diktatur in den 1980er-Jahren eine illegale Abtreibung von einem zwielichtigen Experten durchführen lassen. »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist ein packender und bestürzender Film, der die düstere und verzweifelte Stimmung im einst kommunistischen Rumänien zeigt. (Arthouse)
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist eine subjektive Bestandsaufnahme des Kommunismus in Rumänien, dargestellt anhand von Alltags-Geschichten aus dem städtischen Umfeld, eine Reflexion über die Zeit der Diktatur. Der ergreifende Film war 2007 nicht nur in Cannes, beim wichtigsten Filmfestival der Welt, der Überraschungserfolg. Weltweit wurde er auf verschiedenen Festivals ausgezeichnet und nicht nur von der Kritik, sondern auch vom Publikum gefeiert. Dem grandiosen Spiel der jungen Darstellerinnen, denen die Kamera stets nah ist, ohne ihnen zu nahe zu treten, kann sich der Zuschauer nicht entziehen. (Concorde Film)
Das rumänische Drama »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« von Cristian Mungiu gewann 2007 die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes. Zwei junge Frauen wollen darin während der Ceausescu-Diktatur in den 1980er-Jahren eine illegale Abtreibung von einem zwielichtigen Experten durchführen lassen. Ein packender und bestürzender Film, der die düstere und verzweifelte Stimmung im einst kommunistischen Rumänien zeigt. (Arthouse)
Regisseur Cristian Mungiu schildert in seinem Film »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« die Geschichte einer illegalen Abtreibung aber gleichzeitig portraitiert er in vielen Schichten den Alltag in den letzten Jahren des Kommunismus in seinem Heimatland Rumänien.
Die Studentinnen Otilia (Anamaria Marinca) und Gabita (Laura Vasiliu) teilen ein Zimmer im Wohnheim einer kleinen Stadt in Rumänien. Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen. Der Alltag ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung, schon das Anmieten eines Zimmers in einem Hotel ein schwieriges Unterfangen. In einem Hotelzimmer erwarten die beiden Freundinnen einen gewissen Mr. Bebe (Vlad Ivanov). Gabita ist schwanger Abtreibung in Rumänien illegal – und die jungen Frauen, die keine Ahnung haben was in einer solchen Situation zu tun ist, schlittern in ein Fiasko.
Das von der internationalen Presse hoch gelobte Drama »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« wurde auf dem 60. Internationalen Festival von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und erhielt ebenfalls in Cannes den Kritikerpreis.
Der rumänische Cannes-Sieger »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« von Christian Mungiu hat in Berlin den Europäischen Filmpreis 2007 gewonnen. Mungiu wurde auch als bester europäischer Regisseur ausgezeichnet. Rumänien hat »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« auch in das Rennen um den Oscar 2008 geschickt.
(Concorde Film)
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist Teil eines größeren Projekts mit dem Titel »Tales from the Golden Age« – eine subjektive Bestandsaufnahme des Kommunismus in Rumänien, dargestellt anhand von Alltags-Geschichten aus dem städtischen Umfeld. Ziel des Projekts ist eine Reflexion über die Zeit der Diktatur, ohne direkte Referenz zum Kommunismus. Regisseur Christian Mungiu geht es vielmehr darum, von menschlichen Optionen in einer Zeit des Unglücks zu erzählen, die für die Bevölkerung zwangsweise »normal« war.
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist der erste Film der Serie. Der erschütternde Film war 2007 nicht nur in Cannes, beim wichtigsten Filmfestival der Welt DER Überraschungserfolg. Weltweit wurde er auf verschiedenen Festivals ausgezeichnet und nicht nur von der Kritik, sondern auch vom Publikum gefeiert. Dem grandiosen Spiel der jungen Darstellerinnen, denen die Kamera stets nah ist, ohne ihnen zu nahe zu treten kann sich der Zuschauer nicht entziehen. »4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist ein Film voll schmerzhafter Intensität der sich ins Gedächtnis brennt – zu Recht der Gewinner der Goldenen Palme 2007. Zum ersten Mal in der 60-jährigen Geschichte des Festivals ging die Auszeichnung an einen rumänischen Regisseur.
»4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage« ist nicht nur für den Europäischen Filmpreis nominiert – wo auch immer der kompromisslose Film bisher startete, sorgte er auch für angeregte Diskussionen. In Frankreich und Italien gelang ihm der Einstieg in die Top 10, in Frankreich gelingt ihm bald auch der Einzug ins Klassenzimmer: Als ein Thema, das besonders für junge Leute brennend aktuell ist, soll er dort im Unterricht eingesetzt werden.
(Concorde Film)
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