»Til Schweiger«
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Til Schweiger
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Schauspieler, Regisseur, Produzent
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Til Schweiger
Filmographie Kinofilme & DVDs (Auswahl)
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Til Schweiger, Rick Kavanian, Udo Kier, Hannelore Elsner, Anna Maria Mühe, Fatih Akin
1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
Regisseur: Til Schweiger
Filmkomödie, D 2008
Die Zeit der Ritter weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart auf: Markenrüstungen, gecastete Minnesänger, Ride-Ins und Gleitzeit bei den Leibeigenen. Der ehrenwerte Ritter Lanze und der türkische Kleinganove und Möchtegernritter Erdal machen sich auf, um die entführte Tochter des Königs zu befreien und erleben dabei ein Mittelalter, wie man es ... » mehr
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Til Schweiger, Emmanuelle Vaugier, Chris Coppola, Udo Kier, Michael Paré, Ralf Moeller
Far Cry
Regisseur: Uwe Boll
Actionfilm, D/CAN 2008
Seit Draufgänger Jack Carver seinen Dienst bei den Special Forces quittiert hat, führt er ein beschauliches Leben als Bootsführer für Touristen an der US-Westküste. Damit ist es jedoch vorbei, als die attraktive Journalistin Valerie auftaucht und ihn bittet, sie zu einer Militärinsel zu bringen. Sie ist die Nichte eines dort stationierten Colonel, der einem ungeheuren Geheimnis auf der Spur ist ... » mehr
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Matthias Schweighöfer, Til Schweiger, Lena Headey, Joseph Fiennes, Volker Bruch, Hanno Koffler
Der Rote Baron
Regisseur: Nikolai Müllerschön
Action-Abenteuerdrama, D/GB 2008
Europa 1916: Freiherr Manfred von Richthofen ist das größte Fliegertalent des preußischen Korps – bereits zu Lebzeiten ein Held und selbst bei seinen Gegnern, wie dem Piloten der Alliierten, Roy Brown, ebenso gefürchtet wie respektiert. Für ihn und seine Kameraden, die Leutnants Voss, Sternberg und Lehmann, sind die Luftduelle ausschließlich eine sportliche Herausforderung ... » mehr
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Matthias Schweighöfer, Nora Tschirner, Jürgen Vogel, Armin Rohde, Rick Kavanian, Christian Tramitz
Keinohrhasen
Regisseur: Til Schweiger
Romantikkomödie, D 2007
Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo ist mit Paparazzo Moritz ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft – und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf ... » mehr
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Til Schweiger, Lauren Lee Smith, Michael Clarke Duncan, Eric Roberts
One Way
Regisseur: Reto Salimbeni
Thrillerdrama, D/CAN 2006
Endlich hat es der Werbeprofi Eddie geschafft: Er soll Partner in der Agentur werden und die Hochzeit mit der Tochter seines Chefs steht kurz bevor. Alles scheint perfekt, doch dann vergewaltigt sein zukünftiger Schwager Anthony brutal eine Angestellte und zwingt Eddie zu einer Falschaussage. Als Anthony kurz darauf ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Eddie ... » mehr
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Til Schweiger, Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara, Christoph Maria Herbst, Anja Kling, Tanja Wenzel
Wo ist Fred?
Regisseur: Anno Saul
Filmkomödie, D 2006
Um seinem Stiefsohn Linus zu imponieren und dessen Etepetete-Mutter Mara von seinen Stiefvater-Qualitäten zu überzeugen, geht der grundehrliche Polier Fred aufs Ganze: Beim nächsten Basketball-Match fährt ihn sein Kumpel Alex im Rollstuhl auf die Behindertentribüne. Und Fred kann den Ball sogar ergattern, indem er seinen nervenden Nachbarn Ronnie aus dem Weg rollt ... » mehr
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Til Schweiger, Johanna Wokalek, Steffen Wink, Nadja Tiller, Alexandra Neldel, Michael Mendl
Barfuß
Regisseur: Til Schweiger
Romantik-Comedydrama, D 2005
Nick Keller ist ein echter Versager: Er verliert einen Job nach dem anderen, und die neue Stelle als Putzhilfe in einer psychiatrischen Klinik behält er gerade mal einen Tag. Beim Verlassen der Klinik kann er in letzter Sekunde den Selbstmord einer jungen Frau verhindern – mit ungeahnten Folgen: Leila folgt heimlich ihrem Retter und steht plötzlich im Nachthemd und barfuß vor seiner Tür ... » mehr
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Florian David Fitz, Maxim Mehmet, Til Schweiger, Nadja Uhl, Chistian Ulmen, Jana Pallaske
Männerherzen
Regisseur: Simon Verhoeven
Filmkomödie, D 2009
Fünf Prototypen des "starken Geschlechts" auf der Suche nach der großen Liebe und ein wenig Glück in einer Zeit, in der Männer längst nicht mehr genau wissen, was es heißt, "ein Mann" zu sein und was Frauen eigentlich von ihnen erwarten. Der sympathische Chaot Philipp steht beruflich vor dem Aus, als ihm Gelegenheitsfreundin Nina eröffnet, dass er Vater wird. Seinem Freund Niklas dagegen, einem erfolgreichen Werber ... » mehr
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Der deutsche Schauspieler, Regisseur und Produzent Til Schweiger wuchs in Gießen auf. 1977 zog er mit seinen Eltern und seinen beiden Brüdern ins benachbarte Heuchelheim um. Nach dem Abitur wollte Schweiger wie seine Eltern Lehrer werden und begann daher ein Germanistikstudium auf Lehramt, das er jedoch bald abbrach. Sein Medizinstudium beendete er nach drei Semestern.
1986 begann Til Schweiger eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule des Kölner Theaters »Der Keller«. Nachdem er diese dreieinhalb Jahre später mit der staatlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde er 1989 am Contra-Kreis-Theater in Bonn engagiert.
Til Schweigers Karriere abseits der Bühne begann als Synchronsprecher, ehe er als Jo Zenker in der »Lindenstraße« besetzt wurde. Seine erste Hauptrolle im Film spielte er 1991 als Opel-Manta-Anhänger Bertie in der Ruhrpott-Komödie »Manta, Manta«. Ein Jahr später erhielt er für die Darstellung eines Boxers in »Ebbies Bluff« den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsdarsteller.
Einem breiten Publikum wurde Til Schweiger mit der Komödie »Der bewegte Mann« bekannt. Für diesen Film wurde er – wie bereits bei »Lindenstraße« und »Manta, Manta« – von Horst D. Scheel besetzt. In dem US-amerikanischen Kriminalfilm »Judas Kiss« spielte er den Entführer Ruben Rubensbauer (neben Alan Rickman, Emma Thompson, Greg Wise). Im Kinofilm »Männerpension« (1996) ist Schweiger als Strafgefangener zu sehen.
1996 gründete Til Schweiger zusammen mit Thomas Zickler und André Hennicke die Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment und trat mit dem Film »Knockin’ on Heaven’s Door« erstmals als Produzent in Erscheinung. 1998 verkörperte er in »Die Ersatzkiller« einen Profi-Killer. 2003 spielte Schweiger neben Angelina Jolie in »Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens« einen Auftragskiller.
Für die Liebeskomödie »Barfuß«, die 2005 in die deutschen Kinos kam, schrieb Schweiger das Drehbuch, führte Regie, produzierte und schnitt den Film, und übernahm zudem die männliche Hauptrolle des Nick Keller. Im Dezember 2005 wurde »Barfuß« mit dem Bambi prämiert.
Seit 1995 ist Til Schweiger mit dem amerikanischen Ex-Model Dana Carlson verheiratet. Die Familie lebte bis 2004 in den USA, bevor sie in eine Villa nach Hamburg-Niendorf umzog. Das Paar gab im November 2005 seine Trennung bekannt, ließ sich jedoch nicht scheiden. Schweiger lebt in Berlin und pendelt regelmäßig nach Hamburg zu seinen Kindern.
In seinem im Dezember 2007 erschienenen Kinofilm »Keinohrhasen« stand Schweiger erstmals mit seinen vier Kindern Valentin Florian, Luna Marie, Lilli Camille und Emma Tiger vor der Kamera. Daneben schrieb er auch das Drehbuch, führte Regie und produzierte den Film.
(Wikipedia)
Der Filmhit »Keinohrhasen« wurde bei der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2008 nicht berücksichtigt. Aus Verärgerung darüber hat Til Schweiger seinen Austritt aus der Deutschen Filmakademie angekündigt. Der Schauspieler, Regisseur und Produzent wird vom Magazin Focus mit den Worten »Hiermit erkläre ich feierlich meinen Austritt!« zitiert. Den größten Erfolg der Saison zu übergehen sei »skandalös«.
Ausschlaggebend für die Nicht-Nominierung sei laut Til Schweiger gewesen, dass die Juroren sich nicht mit Antipiraterie-Maßnahmen abfinden wollten. So seien Ansichts-DVDs mit Wasserzeichen und Kinofreikarten abgelehnt worden.
In einer Pressemitteilung hat die Filmakademie die Vorwürfe zurückgewiesen. In der Erklärung heißt es: »Die Vorauswahljury konnte den Film zu ihrem großen Bedauern nicht berücksichtigen, weil ‘Keinohrhasen’ trotz Erinnerung gegenüber den Produzenten nicht zum Auswahlverfahren Deutscher Filmpreis 2008 angemeldet wurde und damit eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für den höchst dotierten Kulturpreis nicht erfüllt hat.«
Die Einreichung von DVDs mit Wasserzeichen sei hingegen ausdrücklich erlaubt und werde auch regelmäßig praktiziert. Die Deutsche Filmakademie beglückwünscht Til Schweiger zu seinem Erfolg und wünscht ihm und dem Film auch weiterhin viel Erfolg. Schweigers Ankündigung, aus der Filmakademie auszutreten, werde sowohl vom Präsidium als auch dem Vorstand sehr bedauert. Gleichzeitig verweist man darauf, dass »Keinohrhasen« noch für den Deutschen Filmpreis 2009 eingereicht werden könne.
Die nach Til Schweigers Ankündigung von der Filmakademie getätigte Aussage, dass DVDs mit Wasserzeichen von der Jury üblicherweise akzeptiert würden, sei unwahr, so Schweiger. Auch sei die Stellungnahme der Filmakademie deshalb unglücklich formuliert worden, weil die weiteren Bemühungen der Produktionsfirma um einen Kompromiss wie etwa die Einladung zum Kinobesuch an die Jury nach Start des Films oder die Möglichkeit einer Wildcard darin »nicht gewürdigt, sondern im Gegenteil sogar ignoriert werden«. Schweiger empfindet diese Pressemitteilung daher als »Heuchelei« und steht zu seinem Entschluss, aus der Akademie ausgetreten zu sein.
(Blickpunkt:Film)
Schweiger initiiert »deutschen Oscar«
Der schwelende Konflikt zwischen Til Schweiger und der Deutschen Filmakademie wegen der Nichtberücksichtigung von »Keinohrhasen« bei der engeren Auswahl für den besten Film beim Deutschen Filmpreis erhält eine neue Wendung. In einem Interview mit Blickpunkt:Film bestätigte Schweiger kursierende Gerüchte, er plane als Initiator mit noch nicht weiter benannten Mitstreitern eine Konkurrenzveranstaltung im Stil der People´s Choice Awards, bei der das Publikum selbst seine Filmfavoriten wählen soll – ob übers Internet oder in Kinos, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Bereits im Januar 2009 soll die Preisverleihung nach Angaben Schweigers erstmals über die Bühne gehen. Dabei sollen ausschließlich deutsche Filme ausgezeichnet werden; unter Umständen soll es aber auch einen Preis für den besten fremdsprachigen Film geben. »Wir stellen uns das wie den deutschen Oscar vor«, sagte Til Schweiger, der auch Vergleiche mit Bambi und Goldene Kamera als Deutschlands »wichtigste Glamourveranstaltungen« zog. Zu seinen Mitstreitern und zum Namen des Preises wollte sich der Regisseur von »Keinohrhasen« noch nicht äußern. Er kündigte aber an, dass man nähere Einzelheiten im April erfahren könne.
Überdies bestätigte Til Schweiger, dass er an »Keinohrhasen 2« arbeite und den Film vermutlich nach Fertigstellung von »Zwei Ritter geben Vollgas« (Arbeitstitel) in Angriff nehmen werde.
(Blickpunkt:Film)
Schweiger tritt wieder in Filmakademie ein
Berlin, 11.02.2008. Im Rahmen einer Veranstaltung der Deutschen Filmakademie zum Thema »Wo bleibt die Leidenschaft im deutschen Film?« erklärte Til Schweiger heute am Rande der Berlinale, es sei ein Fehler gewesen, den Streit um die ausgebliebene Nominierung von »Keinohrhasen« in der Öffentlichkeit auszutragen. Er trete wieder in die Filmakademie ein, wenn er noch gewollt sei. Dafür gab es viel Beifall von den Anwesenden.
Til Schweiger wandte sich, ebenso wie seine ebenfalls an der Diskussion teilnehmenden Kollegen Bernd Eichinger und Doris Dörrie, gegen die »Unsitte einer Trennung von Kunst und Kommerz im deutschen Film«. Man dürfe nicht eine Berliner Schule gegen die Constantin auszuspielen. Diese Spaltung müsse überwunden werden. »Dann kann der deutsche Film explodieren: als Mainhouse und Artstream«, so Schweiger. Die Filmemacher müssten den Deutschen wieder mehr Lust aufs Kino machen, die die faulsten Kinogänger in ganz Europa seien. Eichinger warnte zudem die Mitglieder der Filmakademie davor, schon bei der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis populäre Filme zu ignorieren. Leute wie Schweiger oder Leander Haußmann seien schließlich »ausgewiesene Regisseure«.
(Blickpunkt:Film)
Weitere Filme und TV-Serien mit Til Schweiger (Auswahl):
1990-1992: Lindenstraße (Fernsehserie)
1991: Manta, Manta
1993: Ebbies Bluff
1994: Der bewegte Mann
1995: Polizeiruf 110 (Fernsehserie)
1995: Bunte Hunde
1994-1996: Die Kommissarin (Fernsehserie)
1996: Männerpension
1996: Das Superweib
1996: Adrenalin
1996: Das Mädchen Rosemarie
1996: Die Halbstarken (Fernsehfilm)
1997: Bastard
1997: Knockin’ on Heaven’s Door
1998: SLC Punk!
1998: Die Ersatzkiller (The Replacement Killers)
1998: Der Eisbär
1998: Judas Kiss
1999: Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding
1999: Der große Bagarozy
2000: Jetzt oder nie – Zeit ist Geld
2001: Driven
2001: Was tun, wenn´s brennt?
2001: Auf Herz und Nieren
2001: Investigating Sex
2003: Joe & Max
2003: Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens
2004: U-Boat: In feindlicher Hand
2004: (T)Raumschiff Surprise – Periode 1
2004: Agnes und seine Brüder
2004: King Arthur
2004: Die Daltons gegen Lucky Luke
2005: Barfuss (auch Regie, Produktion, Co-Autor und Schnitt)
2005: Deuce Bigalow: European Gigolo
2005: No Snow
2007: Der Bodyguard – Für das Leben des Feindes (Body Armour)
2007: Video Kings
2007: Pastewka (Fernsehserie, Gastrolle)
2007: Already Dead
Filmpreise und Auszeichnungen für Til Schweiger (Auswahl):
1993: Max-Ophüls-Preis (Nachwuchs-Darstellerpreis) für »Ebbies Bluff«
1994: Bambi für »Der bewegte Mann«
1995: Bambi für »Männerpension«
1996: DIVA-Award
1996: Preis des Warsaw International Filmfestival (Bester Darsteller) für »Bastard«
1997: Preis des Moscow International Film Festival (Bester Darsteller) für »Knockin’ on Heaven´s Door«
1998: Bravo Otto
1998: Goldene Kamera
2003: Hessischer Kulturpreis
2005: Bambi für »Barfuß»
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