»Hannelore Elsner«
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Hannelore Elsner
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Schauspielerin
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Hannelore Elsner
Filmographie Kinofilme & DVDs (Auswahl)
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Til Schweiger, Rick Kavanian, Udo Kier, Hannelore Elsner, Anna Maria Mühe, Fatih Akin
1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
Regisseur: Til Schweiger
Filmkomödie, D 2008
Die Zeit der Ritter weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart auf: Markenrüstungen, gecastete Minnesänger, Ride-Ins und Gleitzeit bei den Leibeigenen. Der ehrenwerte Ritter Lanze und der türkische Kleinganove und Möchtegernritter Erdal machen sich auf, um die entführte Tochter des Königs zu befreien und erleben dabei ein Mittelalter, wie man es ... » mehr
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Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Maximilian Brückner, Aya Irizuki, Birgit Minichmayr
Kirschblüten – Hanami
Regisseur: Doris Dörrie
Filmdrama, D 2008
Das Leben: Nur Trudi weiß, dass ihr Mann Rudi Krebs im Endstadium hat. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor, etwas, was die beiden sich vielleicht schon länger vorgenommen, aber nie getan haben. Trudi beschließt, die schwere Erkrankung geheim zu halten und den Rat zu befolgen ... » mehr
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Alexander Beyer, Clémence Poésy, Alessio Boni, Malcolm McDowell, Andrea Giordana, Hannelore Elsner
Krieg und Frieden
Regisseur: Robert Dornhelm, Brendan Donnison
TV-Historiendrama, I/F/D/RUS/PL 2007
St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem prachtvollen Ball zu Ehren der jungen Natascha begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow, der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin zum ersten Mal ... » mehr
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Guntram Brattia, Hannelore Elsner, Anna Kubin, Hansa Czypionka, Stefanie Roße, Rufus Beck
Das Sichtbare und das Unsichtbare
Regisseur: Rudolf Thome
Filmdrama, D 2007
Marquard, ein Maler, und Maria, eine Malerin, sind Lebensgefährten und wohnen zusammen. Marquard bekommt einen wichtigen Preis von einer Bankstiftung überreicht. Von diesem Zeitpunkt an scheint seine Kreativität zu versiegen, obwohl er es nicht gleich merkt. Maria malt eine Serie von zehn Pferdebildern, die sehr gut verkauft werden ... » mehr
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Hannelore Elsner, Esther Zimmering, Kim Schnitzer, Aykut Kayacik, Egbert-Jan Weeber, Friederike Wagner
Vivere – Drei Gründe zu leben
Regisseur: Angelina Maccarone
Romantikdrama, D/NL 2007
Ein hervorragend fotografiertes und stark gespieltes Roadmovie um drei Frauen und die Geschichte einer Flucht, einer Suche, eines Aufbruchs: Gerlinde (Hannelore Elsner) ist von ihrer Geliebten verlassen worden, Francesca sucht ihre Schwester, Antonietta ist eigentlich zu jung, um schwanger zu sein ... » mehr
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Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel, Steffen Groth, Sebastian Blomberg, Anja Franke
Alles auf Zucker!
Regisseur: Dani Levy
Filmkomödie, D 2004
In ihrem Testament bestimmt die Mutter zweier zerstrittener Brüder bevor sie stirbt, dass ihre Söhne sich versöhnen und ihr ein streng jüdisches Begräbnis in Berlin verschaffen sollen. Ein schwieriges Unterfangen, denn während sich der glaubensabtrünnige erste Sohn in Berlin als halbkrimineller Billardprofi durchschlägt, lebt der andere streng orthodox mit seiner Familie in Los Angeles ... » mehr
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Hannelore Elsner, Vadim Glowna, Jasmin Tabatabai, Lars Rudolph, Michael Gwisdek, Nina Petri
Die Unberührbare
Regisseur: Oskar Roehler
Filmdrama, D 2000
Die einst berühmte und geliebte Schriftstellerin Hanna Flanders träumt von geistiger und sozialer Utopie in der DDR. Als die Mauer fällt, bricht ihre Traumwelt, in die sie sich zurückgezogen hatte, zusammen. Als sie auch ihre geheuchelte Souveränität nicht mehr aufrecht erhalten kann, bringt sie sich um ... » mehr
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Nach Abschluss ihrer Schauspielausbildung begann Hannelore Elsner ihre Karriere an Theatern in München und Berlin. Unter der Regie von Edgar Reitz und István Szabó schuf sie sich einen Namen als Charakterdarstellerin in Kinofilmen. Mit 17 Jahren hatte sie ihr Filmdebüt als Partnerin von Freddy Quinn in »Freddy unter fremden Sternen«. In den 1960er- und 70er-Jahren trat sie in eher belanglosen Unterhaltungsfilmen auf, so an der Seite von Peter Alexander in »Zum Teufel mit der Penne«, mit Beppo Brem in »Allotria in Zell am See«, mit Hansi Kraus in »Die Lümmel von der ersten Bank« und »Pepe, der Paukerschreck« und mit Georg Thomalla in »Hurra, wir sind mal wieder Junggesellen«. In den 80er- und 90er-Jahren wirkte Hannelore Elsner in zahlreichen Fernsehserien mit. Für die Darstellung der Lea Sommer in der Serie »Die Kommissarin« wurde sie 1995 mit dem Telestar ausgezeichnet.
Ihre größten Erfolge feierte Hannelore Elsner mit der Rückkehr auf die Kinoleinwand nach einer fünfzehnjährigen Pause. Die Rolle der Schriftstellerin Hanna Flanders in Oskar Roehlers Film »Die Unberührbare« brachte ihr 2000 den Deutschen Filmpreis, den Deutschen Kritikerpreis und den Bayerischen Filmpreis. Ein zweites Mal gewann sie den Deutschen Filmpreis 2003 mit »Mein letzter Film« von Oliver Hirschbiegel. Daneben arbeitete sie auch als Synchronsprecherin und lieh zum Beispiel Liza Minnelli (u.a. in »Cabaret« oder »Pookie«) und Fanny Ardant (»Acht Frauen«) ihre Stimme.
1997 wurde Hannelore Elsner der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen, 2006 erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk.
Hannelore Elsner war von 1964 bis 1966 mit Schauspieler Gerd Vespermann verheiratet. Ab 1973 war Regisseur Alf Brustellin, der 1981 tödlich verunglückte, ihr Partner. 1993 heiratete sie den Theaterdramaturgen und Verlagsleiter Uwe Carstensen. Die Ehe wurde im Jahr 2000 geschieden. Mit dem Regisseur Dieter Wedel hat sie einen Sohn Dominik (*1981).
(Wikipedia)
Hannelore Elsner zieht mit ihrer Schauspielkunst seit Jahrzehnten ein großes Publikum in ihren Bann. Gleichzeitig inspiriert sie die wichtigsten Autoren und Regisseure immer wieder zu neuen Meisterwerken. Dabei lässt sie sich niemals in eine bestimmte Richtung festlegen. Jedes Mal, wenn die Kritik vom Höhepunkt ihrer Karriere schwärmt, übertrifft sie sich schon wieder selbst und setzt ein neues Glanzlicht. Ganz besonders in den Kinofilmrollen, die für sie geschrieben wurden, z.B. in Mein letzter Film von Oliver Hirschbiegel, »Die Unberührbare« von Oskar Roehler oder »Alles auf Zucker« von Dani Levy. Die Zahl ihrer Fernseherfolge ist endlos und reicht zurück bis in die 1960er-Jahre, als Jürgen Roland sie für die legendäre Stahlnetz-Serie engagierte. Zahllose TV-Produktionen tragen seither ihre Handschrift; dazu gehören »Ich schenk Dir meinen Mann«, »Ende der Saison«, »Fahr zur Hölle, Schwester«, »Die Spielerin« oder etwa »Die Kommissarin«. 2006 überzeugte sie in Jo Baiers hoch gelobter Verfilmung über das Leben von Michael Degen, »Nicht alle waren Mörder«.
Mit dem gleichen Engagement setzt sich Hannelore Elsner für wichtige gesellschaftliche Themen ein, beim Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. gegen das Vergessen des Holocaust, als Kuratorin der deutschen AIDS-Stiftung und als Schirmherrin bei Karuna e.V. Mit ihrer Arbeit gewann sie sämtliche begehrte Filmpreise: den Grimme-Preis, gleich zweimal den Deutschen Filmpreis, den deutschen Kritikerpreis, den Bambi, den Telestar, die Goldene Kamera, den Bayerischen Filmpreis sowie zahllose Auszeichnungen auf internationalen Festivals, beispielsweise als beste Hauptdarstellerin in Monte Carlo, Chicago und Istanbul. Für ihr Werk und ihr gesellschaftliches Engagement wurde sie nicht nur mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet; Ex-Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber überreichte ihr anlässlich des Bayerischen Fernsehpreises 2006 den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk.
(Majestic Filmverleih)
Weitere Filme mit Hannelore Elsner (Auswahl):
1959: Immer die Mädchen (mit Hans-Joachim Kulenkampff)
1960: Das Mädchen mit den schmalen Hüften
1961: Immer wenn es Nacht wird
1962: Spur 211
1962: Stahlnetz
1963: Die Nacht des Schreckens
1963: Allotria in Zell am See
1966: Die spanische Fliege
1968: Die Lümmel von der ersten Bank – Zur Hölle mit den Paukern
1968: Die Lümmel von der ersten Bank – Zum Teufel mit der Penne
1969: Die Lümmel von der ersten Bank – Pepe, der Paukerschreck
1969: Die Herren mit der weißen Weste
1969: Der Bettenstudent oder: Was mach’ ich mit den Mädchen?
1971: Willi wird das Kind schon schaukeln (mit Heinz Erhardt)
1971: Dreht euch nicht um – der Golem geht ’rum (mit Martin Benrath)
1972: Der Stoff, aus dem die Träume sind (nach Johannes Mario Simmel)
1973: Tod auf der Themse
1973: Aus dem Leben eines Taugenichts (mit Dean Reed)
1974: Die schöne Marianne
1975: Berlinger (Regie: Alf Brustellin, Bernhard Sinkel)
1977: Flucht
1978: Der Schneider von Ulm (Regie: Edgar Reitz)
1980: Weekend
1984: Mann ohne Gedächtnis
1985: Marie Ward – Zwischen Galgen und Glorie (von Angelika Weber; Filmbiografie über Maria Ward)
1985: Morgengrauen (Regie: Peter Sämann)
1986: Irgendwie und Sowieso
1988: Pizza Express
1989: Tam Tam oder Wohin die Reise geht (mit Judy Winter, Hannes Jaenicke)
1991: Der Tod kam als Freund
1993: Klippen des Todes (mit Heinz Hoenig)
1994: Elfenbein
1995: Das Mädchen Rosemarie
1998: Kai Rabe gegen die Vatikankiller
1999: Der Schrei des Schmetterlings (Regie: Frank Strecker)
2001: Suck My Dick
2001: Fahr zur Hölle, Schwester
2002: Mein letzter Film (Regie: Oliver Hirschbiegel)
2002: Rot und Blau (Regie: Rudolf Thome)
2003: Frau fährt, Mann schläft (Regie: Rudolf Thome)
2003: Claras Schatz
2005: Du hast gesagt, dass du mich liebst (Regie: Rudolf Thome)
2005: Rauchzeichen (Regie: Rudolf Thome)
2005: Die Spielerin
2006: Nicht alle waren Mörder
2007: Mein Herz in Afrika
2007: Krieg und Frieden
2007: Jakobs Bruder (Daniel Walta)
2007: Insomni (Regie: Pascal Cané)
Preise und Auszeichnungen für Hannelore Elsner (Auswahl):
1971: Goldene Kamera für »Iwanov«
1995: Telestar Beste Darstellerin in einer Serie für »Die Kommissarin«
1997: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
2000: Deutscher Filmpreis Beste Hauptdarstellerin für »Die Unberührbare«
2000: Preis der deutschen Filmkritik für »Die Unberührbare«
2000: Bayerischer Filmpreis Beste Darstellerin für »Die Unberührbare«
2001: DIVA-Award
2002: Adolf-Grimme-Preis für »Ende der Saison«
2002: Bambi
2003: Hessischer Fernsehpreis für »Claras Schatz«
2003: Deutscher Filmpreis Beste Hauptdarstellerin für »Mein letzter Film«
2006: Bayerischer Fernsehpreis für ihr Lebenswerk
2007: Goldener Ochse Ehrenpreis des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern für ihr Lebenswerk
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