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Ab dem Jahr 2009 werden auch Filme, die nicht in englischer Sprache gedreht wurden, aber amerikanischen Ursprungs sind, für die Golden-Globes-Kategorien
Bester Film Drama
bzw. Bester Film Comedy/Musical zugelassen. Das hat die Hollywood Foreign Press Association, die den Preis alljährlich verleiht, jetzt nach
Angaben des »Hollywood Reporter« beschlossen.
Ausschlaggebend für die Änderung der Regularien sei dem Bericht zufolge gewesen, dass zuletzt im vergangenen Jahr nach den bestehenden Regeln
zwei Filme von renommierten US-Regisseuren in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film nominiert werden mussten, da sie nicht auf
englisch gedreht worden waren: Mel Gibsons Apocalypto und Clint Eastwoods Letters From Iwo Jima, der den Preis
letztlich auch gewann.
»Im vergangenen Jahr hatten wir zwei nicht-englischsprachige Filme von großen US-Regisseuren, die mit kleineren Filmen von außerhalb
Nordamerikas konkurrierten, und es hatte den Anschein, dass dies ein unfairer Wettbewerb war«, wird Jorge Camara, President der Hollywood
Foreign Press Assn. im »Hollywood Reporter« zitiert.
Wie Camara weiter erklärte, werde es keine strikten Regeln geben, was unter amerikanischem Urspurng eines Films zu verstehen sei. Vielmehr
werde das Auswahlgremium verschiedene Gesichtspunkte wie beispielsweise die Herkunft der Schauspieler oder der Finanzgeber berücksichtigen.
»Wir wollen hier keine einheitliche Formel, die uns möglicherweise einmal die Hände bindet, wie es bei der Academy of Motion Picture Arts
and Sciences schon manchmal der Fall war«, so Camara.
Die Academy hat für die Nominierung eines Films in der Oscar-Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film ganz feste Regeln: von den drei
Bereichen Produzenten, Regisseur und Schauspieler müssen mindestens zwei mit Nicht-Amerikanern besetzt sein.
Quelle: Blickpunkt:Film
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