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Meister Eckhart (um 1260 bis 1328) zählt zu den bedeutendsten Denkern des Mittelalters. Die neue zweibändige Ausgabe bietet Eckharts deutsche Predigten und Traktate sowie eine Auswahl aus den wichtigsten lateinischen Schriften. Der kritisch geprüfte Originaltext und die Übersetzung stehen sich synoptisch gegenüber. Der Kommentar erläutert Eckharts Denken vor dem Hintergrund der mittelalterlichen theologischen und philosophischen Tradition.
Meister Eckhart zeigt sich in seinen deutschen Predigten, Traktaten und lateinischen Werken als Prediger und Seelsorger, spekulativer Theologe und Philosoph von hohem Rang.
• Der bedeutendste deutsche Mystiker des Mittelalters in einer reichen Auswahl seiner deutschen Traktate, lateinischen Werke und Predigten.
• Originaltext und Übersetzung nach der historisch-kritischen Ausgabe in synoptischer Gegenüberstellung.
• Umfangreicher Kommentar zu Leben und Werk, zu Quellen und Nachwirkung.
(Deutscher Klassiker Verlag)
Pressestimmen zu dem zweibändigen Werk »Meister Eckhart – Predigten und Traktate« von Niklaus Largier:
Ein Stellenkommentar, der nichts zu wünschen übrig lässt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Eine editorische Glanzleistung. (Der Tagesspiegel)
In dieser Ausgabe wurde eine umfangreiche Bibliothek verarbeitet. (Geist und Leben)
Ein definitives Lob dem Herausgeber für die hohe Qualität seiner Kommentare. Den Ansprüchen des Lesers wird darin in jeder Hinsicht Rechnung getragen. (The Modern Language Review)
Eckhart von Hochheim, bekannt als Meister Eckhart (1260-1328), war ein bedeutender Theologe und Philosoph des christlichen Mittelalters. Seine Zuordnung als Mystiker ist umstritten.
Die Überlieferung der deutschen und der lateinischen Texte ist recht unterschiedlich. Die deutschen Texte (Predigten und Abhandlungen) sind in mehreren hundert Handschriften erhalten. Die Eckhart gegenwärtig zugeschriebenen Sätze sind auf die unterschiedlichsten Arten überliefert. Sie reichen von kompletten Texten über (in Aussagen anderer Schriftsteller eingearbeiteten) Passagen oder Zitate und über alle Weisen der Bearbeitungen bis zu winzigsten Textfragmenten. Die Findung, Sichtung und Edition ist noch nicht abgeschlossen.
Neben den Predigten sind in relativ großer Anzahl die Abhandlungen Reden der Unterweisung, Buch der göttlichen Tröstung und Von Abgeschiedenheit erhalten, wobei letztere Zuordnung umstritten ist ebenso wie die Echtheit der Predigt 86 (Quint) angezweifelt wird. Schließlich sind da die Eckhart-Legenden, Fragmente oder Geschichten, die sich um Meister Eckhart ranken und seine mutmaßliche Verfasserschaft am Kommentar zum »Granum sinapis«, der dem Gedicht vorausgeht. Auch ein Gebet ist erhalten.
Aus der lateinischen Überlieferung sind seit Ende des 19. Jahrhunderts 15 Handschriften aufgefunden worden, die ausschließlich oder in Teilen Texte Eckharts enthalten. Den größten Raum nimmt dabei das »Opus tripartitum« ein, das aus drei (bzw. vier) Bücher bestehen sollte. Das erste Buch sollte das »Opus propositionum« (Werk der Thesen) sein, das »tausend und mehr Thesen« enthalten sollte, verteilt auf 14 Abhandlungen. Das zweite Buch sollte das Werk der Fragen oder Probleme sein (»Opus quaestionum«) und gestaltet nach der Art der Summa des Thomas von Aquin, nur nicht so ausführlich. Das dritte Buch schließlich sollte aus zwei Teilen bestehen, dem »Opus expositionum«, in dem alle Bücher beider Testamente kommentiert werden sollten, und schließlich dem »Opus sermonum«, in dem er ausgewählte Predigten versammeln wollte. Alle drei Teile sollten sich aufeinander beziehen. Von diesem gewaltigen Plan existieren heute nur einige Vorreden (Prologi) und Kommentare zu einigen Büchern der Bibel.
(Wikipedia)
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