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»Ich will Geschichten schreiben, die leuchten.« (Clemens Meyer)
Er setzt alles auf eine Karte, der Hundebesitzer, der auf der Rennbahn sein Geld verwettet, um eine teure OP zahlen zu können. Sie will es allen zeigen, die junge Frau, und sich vom Flüchtlingsschiff in die erste Liga hochboxen. Clemens Meyers Geschichten spielen in der stillen Wohnung, in der Lagerhalle und am Fluss. Seine Helden sind dem Leben ausgesetzt, es sind die Heimatlosen und Träumer, die die nächtliche Stadt durchstreifen. Meyer trifft die Töne unserer Zeit: In seinen rauen, präzisen und zarten Sätzen erzählt er von großen Illusionen, von Sehnsucht und Einsamkeit. (S. Fischer Verlag)
Pressestimmen zu dem Buch »Die Nacht, die Lichter« von Clemens Meyer:
Clemens Meyer weiß, wovon er schreibt. Selten gab es in der deutschen Literatur ein Buch, das sich so kenntnisreich, so liebevoll mit Figuren vom sogenannten Rand der Gesellschaft beschäftigt hat. (Welt am Sonntag)
Der 30-jährige Leipziger haut sich rein in seine Geschichten, er nähert sich seinen Figuren mit einem genauen, neugierigen und beinahe zärtlichen Blick. Clemens Meyer kennt, wovon er schreibt, die Menschen, die Orte, die Milieus, die Stimmungen.(...) Vor allem in den stillen Momenten entfalten seine Geschichten eine ungeheure Kraft und Nähe. (KulturSpiegel)
(...) nie kitschig, immer mitleidend, nie langweilig, den Grundbass scheinbar beliebig variierend, das ist einfach zum Staunen. Und leuchten also? Und wie! (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
»Die Nacht, die Lichter« ist fast noch besser als »Als wir träumten« – Clemens Meyer bewegt sich hier in seinem bevorzugten Metier, der Short Story, und erzählt nüchtern, gekonnt und atmosphärisch faszinierend wie Ernest Hemingway in den »Nick Adams Stories« oder ein Richard Ford in »Rock Springs«. (Der Tagesspiegel)
15 lakonisch-sehnsüchtige Storys von unserem zurzeit größten Erzähltalent. (GQ)
Clemens Meyer ist kein literarischer Sozialankläger. Er ist ein hoch begabter Chronist des Elends. Was er mit knappen Sätzen, mit aufgebrochenen Chronologien, auf knappem Raum anstellt, macht sprachlos. Sie leuchten im Dunkel der Welt, diese Storys. (Die Welt)
Die Mittel der kurzen Form, Lakonie, Spielen mit den Zeitebenen, das Unprätentiöse im Stil – diese Mittel beherrscht er. (...) Dieser Clemens Meyer schreibt die derzeit kunstvollsten, die härtesten und herzergreifendsten Geschichten in Deutschland. (Der Spiegel)
Die Texte leben von so eleganten sprachlichen Lücken in Kombination mit knappsten Schnitten, dass dieses zweite Buch des 1977 geborenen, also immer noch blutjungen Leipziger Schriftstellers Clemens Meyer unbedingt zu rühmen ist. (Frankfurter Rundschau)
Die Diskussion, ob das Leipziger Literaturinstitut, an dem er studiert hat, nicht zu weltfremdem, blutleeren Schreiben anhalte, dürfte sich mit dem glänzenden, kraftvollen Buch »Die Nacht, die Lichter« erübrigt haben. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Clemens Meyer, geb. 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. Nach dem Abitur arbeitete er als Bauhelfer, Möbelträger und Wachmann. Von 1998 bis 2003 studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Clemens Meyer gewann 2001 den MDR-Literaturwettbewerb und wurde für seinen ersten Roman »Als wir träumten« mit dem Rheingau-Literatur-Preis, dem Märkischen Stipendium für Literatur, dem Förderpreis zum Lessing-Preis sowie dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet.
Literaturpreise und Auszeichnungen:
• Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg 2007
• Märkisches Stipendium für Literatur 2007
• Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2007
• Mara-Cassens-Preis 2006
• Rheingau-Literatur-Preis 2006
• 2006 Einladung zum Ingeborg Bachmann-Wettbewerb
• 2006 Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse
• 2003 2. Platz MDR-Literaturwettbewerb
• 2002 Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
• 2001 1. Platz MDR-Literaturwettbewerb
(S. Fischer Verlag)
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