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Mit entwaffnender Genialität räumt Tim Mälzer mit dem Klischee auf, dass Kochen eine komplizierte Angelegenheit sei. Er ist charismatisch, jung, mutig und frech. Was er kocht, ist erstklassig. Wie er kocht, ist unkompliziert. Seine Zutaten sind wohl überlegt, jedoch nicht außergewöhnlich.
»Schmeckt nicht, gibt’s nicht« – unter diesem Motto kocht der Hamburger jeden Werktag zur besten Sendezeit auf Vox – und begeistert Jung und Alt mit seinen leckeren Rezepten und seiner schnörkellosen Art. Die 100 seiner besten hat er nun zusammengestellt: Da gibt es u. a. Tims Lieblingsgerichte, Sonntagsbraten, Fisch- und Fleischideen, Männeressen und Cooking for two – ganz einfach zum Nachkochen.
Oft wird er mit Jamie Oliver verglichen, den Tim Mälzer aus seinen Londoner Zeiten kennt, und wie der englische King of Kitchen steht Mälzer für eine neue Generation am Herd. In seinem eigenen Restaurant in Hamburg, dem »Weißen Haus«, praktiziert der 33-Jährige eine frische und kreative Küche zu alltagstauglichen Preisen: »Es gibt Sachen, die einfach ‘schweinelecker’ sind und nicht die Welt kosten müssen.«
Dabei kommt es Tim Mälzer vor allem auf Eines an: Lust am Kochen zu vermitteln und zu zeigen, wie einfach sich jede(r) selbst am Herd übertreffen kann. Frech, unkonventionell und vor allem mit viel Charisma schwingt er den Kochlöffel und überrascht seine Fan-Gemeinde immer wieder mit einfachen und doch außergewöhnlichen Genüssen. Gut kochen ist eine Sache, gut einkaufen eine andere. Bei VOX macht Tim Mälzer für die Zuschauer beides. Er zeigt, wo und wann man beste Qualität bekommt, ohne das Letzte aus seinem Geldbeutel rauszuholen. Und er denkt bei der Auswahl auch an Dinge wie die optimale Jahreszeit, die gewünschte Stimmung und den Anlass für das Essen.
Seine Küche ist geprägt von äußerster Funktionalität, sie ist jung und schnörkellos. Und so kommt auch sein Buch daher. In ihm lässt er seinen Ideen freien Lauf und präsentiert Rezepte, die raffiniert sind und doch ganz einfach, für die man nicht stundenlang am Herd stehen muss und die förmlich danach schreien, schnellstmöglich nachgekocht zu werden.
(Moasik Verlag)
Pressestimmen zu dem Buch »Born to Cook – Schmeckt nicht, gibts nicht« von Tim Mälzer:
Seine Koch-Shows im TV sind Kult, seine Bücher Bestseller – was er zubereitet, kochen Millionen Menschen nach. (TV Hören und Sehen)
Tim Mälzer hat das Show-Kochen im deutschen Fernsehen revolutioniert. (Focus)
Rock´n’ Roll in der Küche. (FAS)
Meine Mutter hätte Tim Mälzer niemals nicht in ihre Küche gelassen. Wahrscheinlich noch nicht mal ins Haus. Was deutlich gegen meine Mutter spricht, die fantastisch kochen konnte, aber was gewisse Äußerlichkeiten anging von einem geradezu erschütternden Konservatismus war. Selbst Jamie Oliver, auch nicht gerade ein Mensch, der im Zweireiher auf die Welt gekommen ist, wundert sich, wie einer, der aussieht wie Tim Mälzer, so derart klasse kochen kann. Und dass er das tut, hätte sogar meine Mutter bestätigt. Und nachgekocht, was der Hamburger auf beinahe allen Medienkanälen aus Pfannen und Töpfen und Öfen holt. Mälzer pflegt eine handfeste, vollkommen schickimickifreie Küche, die keiner reinen Lehre außer der des guten Schmeckens folgt und trotzdem alle erforderlichen Sinne verwöhnt. Und auch für absolute Kochdeppen sind Tim Mälzers Rezepte gefahrlos umzusetzen. Es gelingt immer und schmeckt noch. Und was er an praktischen Handreichungen gibt, ersetzt glatt Muttern. Gott hab sie selig. (Literarische Welt)
»Abspecken, vereinfachen, verschlanken!« Keine Sorge, das ist nicht die Aufforderung von Tim Mälzer an seine Leser, sondern die Bedingungen, die er an seine eigenen Kochrezepte stellt. »Born to Cook« bedeutet »born to be simple«. Wobei das durchaus nicht mit einfallslos zu übersetzen ist.
Einfache Zutaten, einfaches Küchengerät, einfache Beschreibungen – kurzum: Einfach loslegen mit dem Kochen! Nicht dass es der Hamburger Jung- und, VOX-Sei-Dank, Fernsehkoch nicht besser könnte, hat er sein schmackhaftes Handwerk doch sozusagen vom Kochlöffel auf gelernt und zudem bekannten Kollegen wie dem »naked chef« Jamie Oliver über die weiße Kochjackenschulter gucken dürfen. Tim Mälzer will es einfach so einfach. Punkt. Und so ist in seiner »abgespeckten« Form sogar das Rinderfilet Wellington Kochanfängern zuzutrauen.
Apropos Männer, die scheint man in »Born to Cook« in Kapiteln wie »... vom Küchenbullen«, »Men’s Health« und »Fisherman’s Friends« besonders ansprechen zu wollen. Fix oder nix, taff oder paff. Das handfeste Image spiegelt sich zum Teil auch in den durchweg farbigen Fotos wider: Hier ein Handabdruck in Mehl, da eine Großaufnahme von einer aufgerissenen Eierpappe inklusive zerbrochenem Hühnerprodukt. Mälzers Rezepte sind mal überraschend einfach (Entenkeulen mit Lebkuchenkruste) – mal einfach überraschend (Fischroulade mit Parmaschinken und scharfer Tomatensauce). Und um Garzeit zu sparen, wird auch schon mal ein Hähnchen platt gemacht. Neben handfesten Gerichten wie Bauernomelett und Königsberger Klopse, hat Mälzer auch was für süße Leckermäuler bereit. Seine Zitronenrolle kann sich durchaus sehen lassen.
»Born to Cook«, im festen Einband und im Format von ca. 27x21 cm, ein Kochbuch für alle, die bislang einen großen Bogen um den Herd gemacht haben.
(Anne Hauschild, Amazon )
Koch hat Tim Mälzer gelernt, weil er mal Hoteldirektor werden wollte. Und gleich nach der Lehre zum Koch ging er für zwei Arbeitsjahre nach London, machte während der Ausbildung diverse Wettbewerbe mit und wurde unter anderem Sieger des »Achenbachpreises 1994«. Zurück in Deutschland trat er seine erste Küchenchefstelle an. Früh übt sich, was einmal Hoteldirektor werden will. Im »Tafelhaus« in Hamburg, einer der besten Adressen der Hansestadt, schaltet er dann noch mal einen Gang zurück und wird Souschef von Christian Rach. Drei Jahre lang war er dann extrem beschäftigt mit Jobs als verantwortlicher Küchenchef mit Geschäftsführungsfunktionen, war zuständig für verschiedene Neueröffnungen und auch in Sachen »gastronomische Beratung« tätig, bis er dann das »Weiße Haus« am Hamburger Museumshafen für sich entdeckte und neu in Schwung brachte.
Tim Mälzer hat Deutschlands Kochgewohnheiten umgekrempelt. Seine TV-Sendung ist Kult, sein lässiger Kochstil hat tausende Fans zu begeisterten Hobbyköchen gemacht. Mälzer war als Souschef, Küchenchef und gastronomischer Berater tätig, bis er das »Weiße Haus« am Hamburger Museumshafen für sich entdeckte und neu in Schwung brachte. Seine Stärke ist die frische und kreative Küche zu alltagstauglichen Preisen: »Es gibt Sachen, die einfach schweinelecker sind und nicht die Welt kosten müssen.« Oft wird er mit Jamie Oliver verglichen, den Tim Mälzer aus seinen Londoner Zeiten kennt, und wie der englische King of Kitchen steht Mälzer für eine neue Generation am Herd.
(Goldmann Verlag)
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